Airbus A320 von Syrian Air: Zuwachs in der Flotte.

Syrian Air kauft russische Flieger

Das Embargo der EU setzt der Airline massiv zu. Nun helfen ihr befreundete Staaten bei der Erneuerung der Flotte.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Seit die Europäische Union Ende Juli ein Embargo aussprach, ist der Bewegungsradius der syrischen Nationalairline massiv eingeschränkt. Die einst gut ausgelasteten Flüge nach London, Mailand oder Paris sind inzwischen endgültig weggefallen. Nun fliegt sie nur noch auf Inlandstrecken, nach Nordafrika, an die arabischen Emirate am Golf sowie nach Russland. Doch Einschränkungen will Syrian Air nicht einfach auf sich sitzen lassen. Man plane, die Europäische Union zu verklagen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Ghaida Abdul-Latif gemäß der syrischen Nachrichtenagentur Sana. Denn der Ausschluss in Europa belastet das staatliche Unternehmen finanziell massiv. Die Regierung will die Airline deshalb unterstützen. Syrian Air bleibe ein Grundpfeiler der nationalen Wirtschaft, erklärte Premier Wael Nader Al-Halqi vergangene Woche.

Doch das allein ist den Verantwortlichen in der Regierung und im Management von Syrian Air nicht genug. Das «unfaire Embargo», das seit 2003 ständig verschärft wurde, habe dazu geführt, dass man die Flotte nur mit zwei ATR habe erweitern können, erklärte Abdul-Latif gemäß Sana. Der Flugzeugpark müsse nun dringend erneuert werden. Dazu fand man jetzt offenbar eine Lösung. Die Fluglinie kauft nach eigenen Angaben zwei russische Maschinen. Bei welchem Hersteller man kauft oder um welchen Typ es sich bei den neuen Jets handelt, wurde indes nicht bekannt gegeben. Bis 2015 sollen dann nochmal 15 russische Flugzeuge zur Flotte stoßen, so Al-Halqi.

Bessere Wartung

Syrian Air und der Staat als Eigentümer planen mit Hilfe «befreundeter Staaten» auch ein neues Wartungszentrum im Land aufzubauen. Zudem soll die Ausbildung des technischen Personals im Land verstärkt werden. Zugleich will die Airline offenbar den elektronischen Direktvertrieb forcieren, um so an Geld zu kommen, wie Sana schreibt.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack