Syphax-Flieger: Wachstum dank arabischen Frühlings

Profiteurin der Revolution

Der Arabische Frühling sorgte bei vielen Fluglinien der Region für finanzielle Probleme. Doch eine Airline profitierte gar davon.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Straßenkämpfe statt gemütliches Shopping, Sperrstunde statt Partyabend. Der Arabische Frühling hat dem Tourismus in den Ländern rund ums Mittelmeer nicht nur gut getan. Die Flugbuchungen brachen ein, Fluggesellschaften reduzierten ihre Frequenzen, entließen Personal. Doch: Das Umfeld war nicht ausschließlich feindselig. Für einige Unternehmen bot das weniger regulierte Wirtschaftsumfeld Raum für Investitionen.

Eines davon: Syphax Airlines aus Tunesien. Diktator Ben Ali hatte jahrelang durch massive Regulierung und hohe Steuern allen Unternehmern das Leben schwer gemacht. Nun ist die Ausgangslage neu. «Krisenzeiten sind der optimale Zeitpunkt um zu investieren», so Unternehmenschef Mohammed Frikha.

Bald ein Langstreckenjet

Wenige Monate nach der Revolution im Jahr 2011 wurde Syphax Airlines gegründet. Die junge Fluglinie fliegt ihre Gäste von tunesischen Städten aus nach Paris, Jeddah, Istanbul oder auch Tripoli. Gestartet ist sie mit zwei Fliegern, beide vom Typen Airbus A319. Dann steigerte sie sich schnell auf fünf. Inzwischen gibt es noch eine ausstehende Bestellung für A320 und auch für einen Langstreckenjet vom Typen A330.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack