Neue Buchungsmaske von Swiss: Nicht alles funktioniert so wie es sollte.

ProblemeSwiss-Kunden beklagen sich über neue Buchungsseite

Die Schweizer Fluggesellschaft hat ihre Buchungsplattform auf die von Lufthansa umgestellt. Noch hat Swiss mit der Umstellung Probleme.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es war das größte Informatikprojekt im Konzern. 2014 schickte sich der Lufthansa-Konzern an, die Buchungsmaschinen der Töchter Austrian, Brussels, Lufthansa und Swiss auf einen einheitlichen Standard zu bringen. Kundinnen und Kunden sollten künftig nicht nur alle Flüge überall buchen können, sondern auch die Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierung oder Zusatzgepäckbuchung.

Rund 130 Informatikerinnen und Informatiker arbeiteten zeitweise am Monsterprojekt mit dem internen Namen Airline.com. Im Frühjahr 2018 hätte Swiss als erste Fluggesellschaft der Gruppe auf die neu gestaltete Webseite umstellen sollen. Doch plötzlich stockte die Entwicklung. Viele geplante Funktionen funktionierten nicht wie gewünscht. Selbst simple Vorgänge wie die Ausstellung von Bordkarten haben bei Tests nicht richtig funktioniert. Auch das Budget wurde massiv überzogen.

Lufthansa klagt gegen Software-Entwicklungsagentur

Darum trennte sich Lufthansa 2019 vom externen Software-Entwicklungspartner Datalex. Die Iren klagten danach auf Vertragsbruch und forderten Millionen vom deutschen Konzern. Lufthansa ihrerseits reichte im vergangenen Juli Gegenklage ein und will 9,7 Millionen Euro von Datalex.

Aus Airline.com wurde in der Folge Airline.cömchen. Man werde einzelne Funktionen schrittweise live schalten, so Lufthansa. Statt einer gemeinsamen Neuentwicklung setzt  man inzwischen einheitlich auf die bisherige Lufthansa-Lösung. Bei Swiss wurde die Buchungsplattform am 28. September umgestellt - also mit rund dreieinhalb Jahren Verspätung.

Swiss nimmt noch Anpassungen vor

Doch auch dies gelang nicht ohne Probleme. «Völlig unübersichtlich», beklagt sich ein Vielflieger bei aeroTELEGRAPH. Andere Nutzer beklagen sich über «viele nicht funktionierende Links» oder nicht reagierende Buttons. Swiss will zu den Problemen keine Stellung nehmen. Man befinde sich «aktuell in der Stabilisierungsphase» und nehme «immer noch Anpassungen vor», erklärt ein Sprecher.

Mit der neuen Buchungsplattform erhielten Reisende aber das gesamte Flugangebot der Lufthansa Group, inklusive Zusatzleistungen und dies schneller.

Mehr zum Thema

Service in der Business Class von Swiss: Geplant war besser, individueller und effizienter.

Crews über neues Servicekonzept von Swiss: «Grauenhaft»

Der Ablauf der Buchungen wird bei allen Konzernairlines gleich sein. Neu sehen Kunden etwa schon bei der Eingabe des Datums die Preise.

Lufthansa bringt Airlines online auf Linie

Airbus A330 von Swiss: Die Airline kürzt die Langstreckenflotte.

Swiss kürzt Langstreckenflotte um fünf Airbus-Jets

ticker-lufthansa

Digitale Mitgliederwerbung: Vereinigung Cockpit klagt gegen Lufthansa

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack