Neue Buchungsmaske von Swiss: Nicht alles funktioniert so wie es sollte.

ProblemeSwiss-Kunden beklagen sich über neue Buchungsseite

Die Schweizer Fluggesellschaft hat ihre Buchungsplattform auf die von Lufthansa umgestellt. Noch hat Swiss mit der Umstellung Probleme.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es war das größte Informatikprojekt im Konzern. 2014 schickte sich der Lufthansa-Konzern an, die Buchungsmaschinen der Töchter Austrian, Brussels, Lufthansa und Swiss auf einen einheitlichen Standard zu bringen. Kundinnen und Kunden sollten künftig nicht nur alle Flüge überall buchen können, sondern auch die Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierung oder Zusatzgepäckbuchung.

Rund 130 Informatikerinnen und Informatiker arbeiteten zeitweise am Monsterprojekt mit dem internen Namen Airline.com. Im Frühjahr 2018 hätte Swiss als erste Fluggesellschaft der Gruppe auf die neu gestaltete Webseite umstellen sollen. Doch plötzlich stockte die Entwicklung. Viele geplante Funktionen funktionierten nicht wie gewünscht. Selbst simple Vorgänge wie die Ausstellung von Bordkarten haben bei Tests nicht richtig funktioniert. Auch das Budget wurde massiv überzogen.

Lufthansa klagt gegen Software-Entwicklungsagentur

Darum trennte sich Lufthansa 2019 vom externen Software-Entwicklungspartner Datalex. Die Iren klagten danach auf Vertragsbruch und forderten Millionen vom deutschen Konzern. Lufthansa ihrerseits reichte im vergangenen Juli Gegenklage ein und will 9,7 Millionen Euro von Datalex.

Aus Airline.com wurde in der Folge Airline.cömchen. Man werde einzelne Funktionen schrittweise live schalten, so Lufthansa. Statt einer gemeinsamen Neuentwicklung setzt  man inzwischen einheitlich auf die bisherige Lufthansa-Lösung. Bei Swiss wurde die Buchungsplattform am 28. September umgestellt - also mit rund dreieinhalb Jahren Verspätung.

Swiss nimmt noch Anpassungen vor

Doch auch dies gelang nicht ohne Probleme. «Völlig unübersichtlich», beklagt sich ein Vielflieger bei aeroTELEGRAPH. Andere Nutzer beklagen sich über «viele nicht funktionierende Links» oder nicht reagierende Buttons. Swiss will zu den Problemen keine Stellung nehmen. Man befinde sich «aktuell in der Stabilisierungsphase» und nehme «immer noch Anpassungen vor», erklärt ein Sprecher.

Mit der neuen Buchungsplattform erhielten Reisende aber das gesamte Flugangebot der Lufthansa Group, inklusive Zusatzleistungen und dies schneller.

Mehr zum Thema

Service in der Business Class von Swiss: Geplant war besser, individueller und effizienter.

Crews über neues Servicekonzept von Swiss: «Grauenhaft»

Der Ablauf der Buchungen wird bei allen Konzernairlines gleich sein. Neu sehen Kunden etwa schon bei der Eingabe des Datums die Preise.

Lufthansa bringt Airlines online auf Linie

Airbus A330 von Swiss: Die Airline kürzt die Langstreckenflotte.

Swiss kürzt Langstreckenflotte um fünf Airbus-Jets

ticker-lufthansa

Lufthansa schickt zum Oktoberfest neue Trachtencrew auf Reisen

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg