Airbus A330 von Swiss in Genf: Die Airline fliegt von der Westschweizer Stadt nur nach New York.

Delta nach New YorkSwiss bekommt auf einziger Langstrecke ab Genf Konkurrenz

Die Flüge von Genf nach New York sind für die Schweizer Lufthansa-Tochter lukrativ. Nun aber bekommt sie auf der Strecke Genf - New York-JFK Konkurrenz durch Delta.

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Es ist eine traditionsreiche Verbindung. 1947 nahm Swissair Flüge zwischen Genf und New York auf. Als sie 1996 bekannt gab, alle ihre Langstreckenflüge ab der Westschweizer Stadt aufzugeben, sorgte sie für einen riesigen Aufruhr in der französischsprachigen Schweiz. Die Strecke in die Ostküstenmetropole überlebte damals als einzige.

Das ist kein Wunder. Genf und New York sind beides große Sitze der Vereinten Nationen. Entsprechend hoch ist der Anteil an Business-Gästen, die mitunter sehr kurzfristig buchen und sehr hohe Ticketpreise zahlen.

Attraktive Kundschaft

Und so behielt auch Swissair-Nachfolgerin Swiss die Flüge zwischen Genf und New York-JFK im Angebot. Während der Pandemie wurde die Strecke vorübergehend nicht mehr bedient und einige in der Westschweiz hatten die Befürchtung, die Flüge kehrten nicht mehr zurück. Doch seit einem Jahr bedient Swiss die Route wieder. Täglich fliegt sie mit einem Airbus A330 zwischen den beiden Städten hin und her.

Jetzt aber bekommt Star-Alliance-Mitglied Swiss Konkurrenz aus dem Bündnis Skyteam. Delta Air Lines hat beschlossen, ab dem 10. April 2023 ebenfalls täglich Genf mit New York-JFK zu verbinden. Auf der Route setzt die amerikanische Airline Boeing 767-400 mit umgebauter Kabine mit den Klassen Business, Premium Economy und Economy sowie Economy Plus ein.

Zweiter Star-Alliance-Flug

Delta hatte die Strecke Genf mit New York-JFK letztmals 1993 bedient. Zwischen den beiden Städten ist Star Alliance allerdings noch ein zweites Mal vertreten. United bedient Genf ab New York-Newark.

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