A340 von Swiss am Flughafen Zürich: Start abgebrochen.

Swiss: Notbremsung nach Vogelschlag

Ein Airbus A340 von Swiss mit Ziel Newark brach in Zürich den Start ab. Vögel setzten ein Triebwerk außer Kraft.

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Acht Stunden und 55 Minuten hätte der Flug dauern sollen. Doch er wurde um einiges kürzer. Flug LX18 nach Newark war am Sonntagabend (26. August) mit 194 Passagieren an Bord und rund 40 Minuten Verspätung in Zürich gestartet. Während der Beschleunigung auf Startbahn 34 bemerkte die Besatzung jedoch den Ausfall des linken Triebwerks des Airbus A340-300 mit der Immatrikulation HB-JMM, wie das Fachportal Aviation Herald meldet. Die Maschine war zu jenem Zeitpunkt bereits mehr als 190 Kilometer pro Stunde schnell. Umgehend leitete die Crew deshalb eine Notbremsung ein. «Auslöser des Vorfalls war Vogelschlag», ergänzt Swiss-Sprecherin Myriam Ziesack gegenüber aeroTELEGRAPH.

Die Maschine kam nach der Notbremsung problemlos zum Stillstand - auf der Kreuzung mit der Piste 10/28. Niemand kam zu Schaden. Die Flugkontrolle am Flughafen Zürich musste wegen des Jets auf der Landebahn zwei anfliegende Maschinen anweisen, ihren Landeanflug abzubrechen, so der Aviation Herald. «Wir sind dafür verantwortlich, die Piste nach dem Vorfall zu kontrollieren. Die Verantwortlichen müssen sicherstellen, dass keine Flugzeugteile nachfolgende Flugzeuge stören können. Die Feuerwehr wurde durch den Tower aufgeboten», sagt Sprecher Michael Stief. Das dauerte rund zehn Minuten. Zu Verspätungen sei es wegen des Vorfalls nicht gekommen.

Kein seltenes Ereignis

Die Passagiere des Fluges wurden von Swiss in Hotels untergebracht und fliegen heute mit anderen Flügen in die USA. Die Fluggesellschaft untersuchte nach dem Vorfall die Schaufeln der Triebwerke des Airbus auf einen Defekt. «Es wurden keine Beschädigungen festgestellt und die Maschine wurde heute Montagmorgen von der Technik freigegeben», so Ziesack. Vogelschlag komme mehrmals pro Jahr vor. «Es bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Passagiere», so Ziesack. Auch abgebrochene Starts sind keine Seltenheit. «Startabbrüche finden hin und wieder statt, die Gründe hierfür sind äußerst vielfältig», so Flughafensprecher Stief.

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