Logo von Swazi Airways: Geht es nun wirklich los?

Swazi AirwaysSwaziland bekommt zweite Nationalairline

Das Königreich Swaziland hat eine neue Nationalairline. Swazi Airways will schon im November starten. Doch bereits einmal hat sie den Start kurzfristig abgesagt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Solche Projekte nennt man im Englischen weiße Elefanten. Sie kosten deutlich mehr als sie einbringen. König Mswati III von Swasiland beschloss Anfang der Nullerjahre, sein Reich zu einer neuen Tourismusdestination zu machen. Dazu ließ er für Hunderte von Millionen ein neues Konferenzzentrum, einen Vergnügungspark, eine Sportarena und einen neuen Flughafen bauen. Und das obwohl sein Volk in bitterer Armut lebt.

Der Airport wurde 2014 eröffnet. Doch er war von Anfang an überdimensioniert. Für 300.000 jährliche Passagiere ausgelegt, wird er heute nur von einer Fluggesellschaft angeflogen. Swaziland Airlink fliegt vom King Mswati III International Airport mehrmals täglich nach Johannesburg. Rund 70.000 Reisende nutzen den Dienst pro Jahr. Das reicht bei weitem nicht, um die Kosten des Flughafens je wieder einzuspielen.

Start bereits einmal angekündigt

Nun soll Swaziland aber eine neue richtige Nationalairline bekommen, die den übergroßen nationalen Flughafen besser auslastet. An Swaziland Airlink ist der Staat mit 60 Prozent beteiligt, die südafrikanische Airlink hält 40 Prozent. Die neue Swazi Airways gehört ganz dem Staat.

Eigentlich wollte sie schon vergangenen Februar starten. Als erstes Ziel wurde Durban in Südafrika genannt. Für die Strecke wollte Swazi Airways eine Boeing 737-300 leasen. Doch losgelegt hat die Fluglinie nicht. Der gemietete Flieger ging zurück an den Eigentümer.

Später auch nach Dubai

Nun verspricht sie einen Start im November. Man werde mit 50-plätzigen Regionalflugzeugen beginnen, so ein Manager zum Fachportal Flightglobal. Vom King Mswati III International Airport soll es zuerst nach Durban, Harare und Kapstadt gehen. Für später sind Dubai und Mumbai als Ziele geplant. Dafür will sich die Fluglinie dann auch größere Flieger anschaffen. Auf der Internetseite von Swazi Airways aber kann man derzeit weder vertiefte Informationen einsehen noch buchen.

Mehr zum Thema

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.
Wizz Air bringt mit dem Popstar Inna einen Song heraus. Wizz Away soll zum Sommerhit werden. Die Kombination Fluggesellschaft und Musik ist nicht neu. Ein Überblick von Fantasiesprache über Kerosin im Blut bis zu Mr. Trololo.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350-1000 ULR von Qantas: Spezieller Flieger für spezielle Route.
Mehr als zehn Jahre nach der Ankündigung steht der Starttermin fest: Ab Oktober 2027 wird die australische Fluglinie nonstop von Sydney nach London fliegen. Die ultralange Strecke knüpft an ein legendäres Kapitel der Geschichte von Qantas an.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin