Flieger von Surinam Airways: In zwei bis drei Jahren soll die Staatsairline bereits privatisiert sein.

 

PlanSurinam Airways wird privatisiert

Bis in drei Jahren soll Surinam Airlines privatisiert werden. Geplant sind zudem Gespräche mit Emirates, Qatar, Etihad und Turkish Airlines über eine Kooperation.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Regierung hat es sich anders überlegt. Surinam verabschiedet sich von der tief in den roten Zahlen steckenden Staatsairline Surinam Airways. Zuvor wollte sie über Jahre die verstaatlichte Fluggesellschaft und den kleinen lokalen Markt um jeden Preis schützen. Vor allem eine Flugroute aus dem südamerikanischen Land in die einstige Kolonialmacht Niederlande war beliebt.

Nun aber soll die unprofitable Fluggesellschaft nach der Entscheidung der Finanzabteilung der Nationalversammlung bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren vollständig in private Hände übergehen. Dazu wird die Regierung in den nächsten Tagen einen Privatisierungsplan mit spezifischen Zielen und Kriterien erarbeiten. Surinam Airways besitzt eine Flotte von 3 Boeing 737-300 und einem Airbus A340-300. Damit bedient sie 10 Ziele in 9 Ländern.

Gespräche mit internationalen Airlines

Zuvor wurden Privatisierungspläne für die Airline zwar mehrere Male diskutiert, aber nie in die Tat umgesetzt. Im Zuge dessen werden immer wieder Vorwürfe laut,  dass die Regierung zu wenig transparent mit verstaatlichten Geschäften sei. Neu zwingt die im Land herrschende Rezession die Regierung zu Sparmaßnahmen, welche nun neben der Privatisierung von Surinam Airways auch die nationale Telekommunikationsfirma Telesur betreffen.

Laut einer Mitteilung der Airline mussten Chef Ewald Henshuys und die anderen Vorstandsmitglieder «wegen Fehltritten» ihre Bürotische räumen. Surinams ehemaliger Uno-Botschafter Henry MacDonald setzt sich nun für nachhaltigen und tragfähigen Öko-Tourismus ein, der der Airline Aufwind verschaffen soll. Daneben sollen laut einem Parlamentarier auch Gespräche mit internationalen Partnern wie Emirates, Qatar, Etihad oder Turkish Airlines geführt werden.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies