Der Superjet 100 im Test mit Winglets: Künftig auch auf Irans Flughäfen zu sehen?

Russischer FliegerSuperjet bekommt neue Chance im Iran

Der Iran erachtete Sukhois Superjet im vergangenen Jahr nicht als geeignet. Nun werden die Russen erneut bei iranischen Airlines vorstellig - unter bessern Vorzeichen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Anfang 2017 war dem Iran die Lust auf den Sukhois Superjet vergangen. Ein Vertreter der Vereinigung iranischer Fluggesellschaften erklärte, dass das russische Flugzeug für iranische Anbieter nicht mehr in Frage komme. Als Grund nannte Maghsoud Asadi-Samani Probleme mit dem Leitwerk des Superjets. Zudem sei der Jet im Iran nicht bekannt genug.

Doch nun bekommt der russische Flieger eine neue Chance im Land. Am Montag (12. Februar) landete ein Sukhoi Superjet 100 mit einem Ingenieursteam an Bord am Flughafen Mehrabad in der Hauptstadt Teheran. Der Besuch soll Teil eines neuen Anlaufs von Sukhoi sein, Kunden im Iran zu finden. Und auch der Vertreter der Airline-Vereinigung meldete sich nach der Sohkoi-Präsentation an diesem Tag wieder zu Wort - dieses Mal aber deutlich positiver.

Keine US-Genehmigung nötig?

Der Nachrichtenagentur Tasnim sagte Maghsoud Asadi-Samani, mit den neuesten Anpassungen habe Sukhoi den Anteil der in den USA gefertigten Komponenten am Superjet auf unter 10 Prozent gedrückt. Damit wäre zum Kauf keine Genehmigung des US-Amtes für Kontrolle von Auslandsvermögen nötig, die die Sanktionen der Vereinigten Staaten bei einem höheren Anteil vorsehen. Maghsoud Asadi-Samani nannte den Superjet 100 unter diesen Umständen eine geeignete Option für den Iran, da viele Regionalflughäfen des Landes ungenutzt seien aufgrund fehlender Flugzeuge mit weniger als 100 Sitzen.

Iranische Fluggesellschaften haben bei anderen Herstellern schon im großen Stil geordert. Alleine die staatliche Iran Air bestellte 80 Flugzeuge bei Boeing, 100 bei Airbus und 20 bei ATR. Allerdings laufen die Auslieferungen nur schleppend. Bis Ende 2017 kamen elf ATR im Iran an, drei Airbus und keine Boeing.

Finanzierung schwierig

Airbus' scheidender Verkaufschef John Leahy sagte der Nachrichtenagentur Reuters Mitte Januar, man werde den ursprünglichen Zeitplan womöglich nicht einhalten. «Wir müssen die Finanzierung arrangieren», so der Manager. Es sei wichtig zu verstehen, dass Zahlungen vor den Auslieferungen nötig seien. Offenbar ist es ein Problem, dass viele Banken keine Geschäfte mit dem Iran machen, um es sich nicht mit den USA zu verscherzen.

Mehr zum Thema

Superjet 100: Die neue Version B100 hat stärkere Triebwerke.

Sukhoi schrumpft den Superjet

Werbung von Iran Air: Die Fluglinie skizziert nun auch ihre Zukunftspläne bezüglich Flotte.

Boeing will ab 2018 in den Iran liefern

Flieger von Iran Airtour: Die Fluglinie expandiert.

Airbus punktet erneut im Iran

Der AIrbus A340 der iranischen Regierung: Soll zerstört worden sein.

Israels Luftwaffe zerstört Airbus A340 der iranischen Regierung

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack