Ein Sukhoi Superjet: Immer wieder Druckluftabfall.

Sukhoi Superjet mit Pannenserie

Eine Maschine von Aeroflot hatte letzte Woche Probleme mit dem Kabinendruck. Es ist der neuste Vorfall in einer ganzen Serie.

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Das letzte Mal passierte es am Freitag (3. August). Flug SU1191 war unterwegs von Kasan und hatte Moskau als Ziel. Doch kurz vor der Landung soll plötzlich der Druck in der Kabine abgefallen sein. Das System zur Steuerung der Druckkabine des Superjet 100 mit der Immatrikulation RA-89003 soll zumindest teilweise versagt haben, wie die russische Nachrichtenagentur RIA unter Bezug auf gut informierte Kreise berichtete. An Bord befanden sich 64 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Die Crew beschloss daraufhin, auf 3000 Meter herunterzusteigen. Sie landete schließlich problemlos am Flughafen Scheremetjewo. Auch der Pressedienst der Republik Tatarstan, in der die Startflughafen Kasan liegt, bestätigte den Vorfall. Hersteller Sukhoi wies jedoch die Berichte über einen Druckluftabfall zurück. Die Maschine sei ganz normal gelandet.

Alles viel Lärm um nichts also? Das lässt sich derzeit nicht sagen. Zumindest bleiben sich diametral widersprechende Aussagen zurück. Und der Fakt, dass der Sukhoi Superjet 100 in den letzten Monaten mehrmals ähnliche Probleme machte. Am 10. Juli gab es beim gleichen Flug Probleme mit der Klimaanlage. Und an jenem Tag hatte auch ein Flug von Nischni Nowgorod nach Moskau dieselben Probleme. Die gleiche Geschichte erlebte ein Flug von Moskau nach Kopenhagen am 18. Juni. Er musste wegen Problemen mit der Klimaanlage am Ende sogar umkehren.

Finanziell in Bedrängnis

Seit dem Absturz eines Superjet 100 am 9. Mai während eines Testfluges in Indonesien sind noch mehr Augen auf den Hersteller Sukhoi gerichtet. Eine Häufung von Pannen könnte das Projekt gefährden, das bereits jetzt finanzielle Probleme hat. Erst Anfang August gewährte die russische Staatsbank Wneschekonombank dem Flugzeugbauer eine Milliarde Dollar bis 2014, um das Flugzeug zu modernisieren und weiterzuentwickeln. Zuvor hatte die Zeitung MK gemeldet, das Superjet-Projekt habe akute finanzielle Probleme.

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