Flughafen Juba: Die Ziele sind eingeschränkt.

Südsudan stoppt viele Flüge

Die Kämpfe im Südsudan hören trotz Friedensgesprächen nicht auf. Rebellen und Militär stehen sich verfeindet gegenüber. Das betrifft auch die Luftfahrt.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Der afrikanische Staat ist noch jung und hat schon mit einem Bürgerkrieg zu kämpfen. Präsident Salva Kiir und sein ehemaliger Stellvertreter Riek Machar sind die Anführer der beiden verfeindeten Gruppen. Gnadenlos kämpfen die Rebellen gegen das Militär, um Schlüsselstädte für sich einzunehmen. Dazu gehört zum Beispiel Bor, die 190 Kilometer von der Hauptstadt Juba entfernt liegt und strategisch als wichtiger Standpunkt gilt. Die Regierung hat nun trotz erster Friedensgespräche vor, die Städte, in denen die Rebellen die Überhand haben, abzuschotten.

Daher verbot sie offenbar sämtliche zivile Flüge an Ziele wie etwa Bor, Malakal, Panyabor oder Akobo. Das berichtet eine informierte Quelle aus der Luftfahrtbehörde dem Reiseportal ETN. Bürger, die aus dem Land fliehen wollen, haben es nun deutlich schwerer. Die südsudanesische Airline South Supreme hat bestätigt, dass man gewisse Gebiete, von denen die Luftfahrtbehörde abrät, nicht mehr anfliege. «Ich will mit meiner Frau und meinem kleinen Kind weg hier», so der Mitarbeiter eine Hilfsorganisation gegenüber der Zeitung Sudan Tribune. «Doch das wird immer schwerer. Wir können nicht auf dem Landweg reisen, das ist zu gefährlich.»

Versorgung erschwert

Ob der Bann auch humanitäre Flüge betrifft, ist unklar. Doch die Formulierung sei extra so gefasst, dass man bei Bedarf alles anpassen könne, heißt es in den afrikanischen Medien. So hofft die Regierung offenbar auch, dass die Rebellen es schwieriger haben, an neue Güter oder neue Versorgung wie Essen oder Wasser zu kommen. Die Entscheidung der Regierung dürfte Rebellenführer Maschar Recht geben: Er warf Präsident Kiir oft vor, autoritär zu handeln und Kritiker mundtot zu machen. Der Präsident hatte seinen Stellvertreter im vergangenen Sommer abgesetzt, weil er ihn beschuldigte, einen Putsch zu planen.

Mehr zum Thema

De Havilland Canada DHC-5: Nur noch wenige zivile Betreiber.

Kanadisches Supertalent DHC-5 wird immer rarer

Die verunglückte Boeing 727: Brach entzwei.

Boeing 727 kracht bei Bruchlandung in McDonnell Douglas MD-82

Tragfläche am Boden: Offenbar war ein Schlagloch schuld.

Antonov An-26 verliert bei Bruchlandung Tragfläche

Die Antonov An-26 nach der Rückkehr nach Juba: Die Maschine, ...

Antonov An-26 verliert Propeller mitten im Flug

Video

houston beinahe zusammenstoss
Mitte Dezember kam es über Houston beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Airbus A320 Neo und einer Embraer ERJ 145. Zuvor gab es ein Missverständnis zu einer Anweisung der Flugsicherung.
Timo Nowack
Timo Nowack
pia crew streit
Am Flughafen Jeddah sind zwei Crewmitglieder von Pakistan International Airlines aneinandergeraten. Die Fluglinie untersucht den Vorfall nun.
Timo Nowack
Timo Nowack
hund veraengstigt
Für viele Tiere ist das Feuerwerk in der Silvesternacht der reinste Horror. Hundehalterinnen und -halter suchen daher mit ihren Tieren Zuflucht an Flughäfen. Und das nicht nur in Deutschland.
Timo Nowack
Timo Nowack