Ex-Hurrikan Gonzalo vor der Küste Kanadas: Der Sturm traf am Dienstag auf Europa.

Sturmtief sorgt für VerspätungenGonzalo wütet an Flughäfen

Das Sturmtief Gonzalo fegte mit heftigen Winden und Regenfällen über Europa. Das spürte auch der Luftverkehr – besonders in Heathrow, Amsterdam und Zürich.

Top-Jobs

Logo

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Letzte Woche zog Hurrikan Gonzalo über die Karibik in Richtung Norden. Auf seiner Reise hatte er am Freitag die Bermudas erreicht und dort für Chaos gesorgt. Der Flughafen der Inseln musste wegen der Winde mit Spitzengeschwindigkeiten von gegen 200 Kilometern pro Stunde und heftigen Regenfällen ganz schließen. Später kamen Stromausfälle hinzu. Inzwischen aber hat sich die Lage im britischen Überseegebiet beruhigt. Die Fluggesellschaften fliegen wieder ungestört nach Bermuda.

Das heißt aber nicht, dass Gonzalo den Luftverkehr nicht weiter durcheinander wirbeln würde. Am Dienstag (21. Oktober) erreichte der Sturm Europa und traf zuerst auf Großbritannien. Diverse Flüge mussten deshalb auf der Insel gestrichen oder zu anderen Flughäfen umgeleitet werden, wenn Gonzalo gerade am Zielort wütete. Besonders heftig traf es London Heathrow. Am größten Airport Britanniens fielen rund sechs Prozent der Flüge aus, weitere 23 Prozent waren verspätet.

Airbus A380 von Emirates hat Mühe zu landen

Auch in Amsterdam Schiphol gab es Annullierungen. Insgesamt wurden am Airport der niederländischen Metropole rund sechs Prozent der geplanten Starts- und Landungen gestrichen, nochmal so viele waren verspätet. Gewisse Jets mussten zudem ihre Landung wegen der heftigen Böen abbrechen, darunter ein Airbus A380 von Emirates (siehe Video).

Am Abend erreichte Gonzalo dann auch die Schweiz. Das Sturmtief fegte mit rund 104 Stundenkilometern über den Flughafen Zürich. Es riss Container los und führte dazu, dass Fahrgastbrücken nicht mehr an die Flieger fahren ließen. Ab 20:54 Uhr musste der Airport daher für zwölf Minuten ganz geschlossen werden, wie eine Sprecherin gegenüber dem Nachrichtenportal 20 Minuten berichtete. Es habe Verspätungen und Umleitungen gekommen, teilte der Flughafen später auch bei Twitter weiter mit.

Mehr zum Thema

ticker-amsterdam-schiphol-ams

Keine weiteren Streiks des Sicherheitspersonals am Flughafen Amsterdam

ticker-amsterdam-schiphol-ams

Flughafen Amsterdam sperrt Kaagbaan für Wartungsarbeiten

ticker-amsterdam-schiphol-ams

Flughafen Amsterdam bekommt erste Centurion Lounge von American Express in Kontinentaleuropa

ticker-amsterdam-schiphol-ams

Flughafen Amsterdam schließt Buitenveldertbaan für Wartungsarbeiten

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack