Airbus A380 von China Southern: Darf nicht ab Peking fliegen.

Chinesischer Streit um A380

Eigentlich möchten China Southern und Air China gemeinsam A380 nutzen. Doch sie können sich nicht über die Details einigen. Das ist gut für Australien-Reisende.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Wie so oft in China, stand am Anfang sanfter Druck von der Regierung. Erst dann setzten sich die Fluggesellschaften an einen Tisch. Sie sahen aber dann selbst ein, dass es für sie beide durchaus Vorteile haben könnte, was die Regierung in Peking vorschlug. China Southern und Air China sollten doch bei der Nutzung des Airbus A380 zusammenspannen. Denn die jetzige Situation ist unbefriedigend. Air China sitzt auf den lukrativen Landerechten in Peking. Für viele Auslandsstrecken könnte sie da die Großraumflieger gut gebrauchen. Doch nur China Southern besitzt in der Volksrepublik A380, fünf Stück sind es insgesamt.

China Southern darf mit den Superjumbos aber nicht ab der Hauptstadt ins Ausland fliegen, von wo die größten Passagierströme abgehen - eben weil Air China ihr bewusst Landerechte vorenthält. Deshalb setzt sie ihre A380 derzeit für Inlandsflüge ab ihrer Basis in Guangzhou ein. Von dort fliegt sie nach Peking und Schanghai. Daneben bedient sie mit dem Großraumflieger ab Guangzhou Los Angeles. Um die großen Flieger füllen zu können, operiert China Southern mit Kampfpreisen. Kooperation hätte deshalb beiden etwas gebracht.

Massiver Preisdruck auf der Känguru-Route

Doch die beiden Fluglinien haben unterschiedliche Ansichten über die Art der Zusammenarbeit. Air China wollte zwei der fünf A380 von China Southern wetleasen, also samt Crew mieten und dann selbstständig einsetzen. China Southern dagegen stellt sich gemeinsame Flüge von Peking nach Paris und New York und später auch auf anderen Strecken vor. Diese Differenzen ließen sich offenbar nicht überbrücken. Die Verhandlungen wurden am Donnerstag (9. Mai) endgültig für gescheitert erklärt, wie Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires meldet.

Deshalb plant nun China Southern eine andere Offensive. Sie will neu von Guangzhou nach Sydney fliegen. Früher setzte sie da einen Airbus A330 ein. Der A380 bedeutet eine Kapazitätserhöhung um mehr als 40 Prozent. Das Capa Centre of Aviation sieht dadurch einen starken Preisdruck auf der Strecke entstehen. Schon jetzt biete die Airline Tickets zwischen Europa und Australien für umgerechnet 860 Euro an - halb so viel wie die Strecke noch vor zwei Jahren kostete.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin