C-Series: Zankapfel in den USA und Kanada.

Bombardier C-SeriesStrafzoll von fast 300 Prozent bestätigt

Das Handelsministerium der USA bleibt dabei: Bombardier schädige mit Rabatten auf der C-Series für Delta die heimische Wirtschaft. Es bestätigte die Strafzölle.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Handelsministerium der USA bleibt hart. Es hat sich im Streit zwischen Boeing und Bombardier nicht erweichen lassen und bestätigte am Mittwoch (29. Dezember) die frühere Entscheidung für Strafzölle auf dem Import der C-Series. Nur ein klein wenig gab das Department of Commerce nach. Statt 299 sollen die Kanadier nun nur noch 292 Prozent zahlen.

Boeing hatte sich beschwert, Delta Air Lines habe riesige Rabatte erhalten, als sie die Bombardier C-Series bestellte und kein Produkt von Boeing.  Auch die Partnerschaft zwischen Bombardier und Airbus ändere daran nichts. Weil diese den Bau einer neuen Produktionsstätte in Alabama in den USA beinhalte, hatte Bombardier gehofft, so Strafzölle umgehen zu können.

High Noon im Februar

Bombardier erklärt in einer Stellungnahme, dass die Entscheidung der US-Regierung absurd sei. Der Bau des Werks in Alabama werde alle Sorgen ausmerzen, dass die Wirtschaft der USA durch die C-Series geschädigt werde. Das Handelsministerium ignoriere das alles und sehe auch über schon ewig in der Branche übliche Praxis hinweg – etwa Rabatte beim Start eines neuen Flugzeugmodells. Aber man bleibe zuversichtlich, dass die United States International Trade Commission, eine unabhängige, gerichtsähnliche Bundesbehörde der USA, im Februar das richtige Urteil fällen wird. Sie entscheidet endgültig über die Verhängung von Strafzöllen.

Mehr zum Thema

CS100 von Bombardier: Deltas Bestellung führte zum Zoff.

Kanada macht mit Trick Druck auf Boeing

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca