Boeing 737 der Malev: Die Airline war quasi liquide.

Staat rettet Malev vor Grounding

Erst musste die Regierung die Airline übernehmen. Nun muss Budapest nochmals Millionen einschiessen - und zwar umgehend.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ein Aus der nationalen Fluggesellschaft erachtet man in Ungarn allgemein als Katastrophe. Für den Flughafen Ferihegy etwa würde das Ende von Malev nach Angaben von Behörden ein Abbau von bis zu 13'000 Stellen und ein Abrutschen in die Bedeutunsglosgkeit bedeuten. Deshalb unternimmt die konservative Regierung alles, um die verlustbringende Airline am Leben zu erhalten. Neuster Schritt: Budapest schiesst erneut 18,5 Milliarden in die Fluggesellschaft ein (69 Millionen Euro/82 Millionen Franken). Dies berichtet die Zeitung Magyar Hirlap. Heute besitzt Malev noch eine Flotte von 22 Flugzeugen und transportiert jährlich rund drei Millionen Passagiere.

Eine erste Tranche musste bereits eingeschossen werden. Ohne diese erste Kapitalspritze stünde dem Unternehmen in wenigen Wochen das Grounding bevor, so das Blatt weiter. Die andere wird vor Ende August vorgenommen. Die Staatshilfe kommt nur Monate nachdem die Regierung Malev zum wiederholten Male verstaatlichen musste. Im Februar 2010 übernahm Budapest 95 Prozent der Anteile der Fluglinie und schoss darüber hinaus noch 25 Milliarden Forint (94 Millionen Euro/112 Millionen Franken) ein. Die staatliche russische Vneshekonombank wollte damals ihren Anteil and er ungarischen Fluggesellschaft loswerden. Da sich kein Käufer fand, sprang der Staat ein.

Déjà-vu Verstaatlichung

Mit der neuesten Rekapitalisierung schliesst sich ein Kreis für Malev. Die Airline war 2007 privatisiert worden. Die Anteile gingen zuerst an ein russisches Konsortium und von dort an die Vneshekonombank weiter. Davor hatte der Staat schonmal ungewollt zehn Jahre lang die Aktienmehrheit besessen. 1997 hatte er die Anteile privater Investoren zurückkaufen müssen. Denn Hauptaktionärin Alitalia (1992 bei der ersten Privatisierung eingestiegen) suchte damals den Ausstieg.

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies