Jet von Sri Lankan Airlines: Der Fluglinie geht es schon länger schlecht.

Sri Lankan AirlinesSri Lanka startet neuen Privatisierungsversuch

Die Fluggesellschaft steckt in den roten Zahlen und passt ihre Strategie an. Die Regierung versucht nun, Sri Lankan Airlines zu verkaufen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Der Markt für Flüge nach Sri Lanka ist hart umkämpft. Sri Lankan Airlines muss sich seit Jahren gegen die starke Konkurrenz aus den Golfstaaten behaupten. Die Staatsairline schafft das nur mäßig erfolgreich. Im letzten verfügbaren Geschäftsbericht, der die Periode bis März 2017 abdeckt, stehen Verluste von fast 900 Millionen Dollar.

Ein Versuch, die Fluggesellschaft zu privatisieren, scheiterte 2017. Die einzige Bieterin TBG Capital zog sich nach der Prüfung der Bücher wieder zurück. Nun startet die Regierung offenbar einen neuen Versuch. Es gebe mehrere ernsthaft interessierte Parteien, heißt es von der Regierung Sri Lankas. Bis September oder Oktober erwartet sie erste Angebote.

Keine A350 mehr

Schon seit einer Weile passt Sri Lankan wegen des schwierigen Umfelds die Strategie an. Dazu gehört auch eine Überarbeitung der Flottenplanung. Acht vor rund fünf Jahren bestellte Airbus A350 will die Fluglinie schon länger nicht mehr. Sie sind zu groß, hieß es von der Airline 2016. Die Bestellungen von vier der Jets wurden denn auch bereits storniert.

Über den Rest der Order laufen noch immer Gespräche mit Airbus. Doch die seien auf gutem Weg. Man werde in der Lage sein, die großen gegen kleinere Jets zu tauschen, die für die Strategie Sri Lankans besser passten. In den kommenden fünf bis sieben Jahren sollen die Flieger ausgeliefert werden, so Finanzminister Mano Tittawella zur Wirtschaftszeitung Economy Next. Einen Abschluss der Gespräche erwartet er Anfang 2019.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Afriqiyah Airways: Von ehemals acht Maschinen ist noch ein Airbus einsatzbereit.

Bei Kämpfen beschädigt: Afriqiyah Airways verkauft zwei Airbus A320 und einen A330

ticker-airbus-neo-1

Airbus startet 2026 mit 19 Auslieferungen und 49 Bestellungen im Januar

ticker-airbus-helicopters

Frankreich bestellt Minidrohnen-System von Airbus für Marine

Airbus A220 von Swiss: Die Airline sucht nach der Ursache des Triebwerksversagens.

Airbus will in den nächsten Wochen Verkaufsgespräche für den A220-500 aufnehmen

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies