Platz 7: Der Chicago O'Hare International Airport mit 17.800. (2019: Platz 9; 2020: Platz 8)

PilotprojektSpezialrouten sollen schwaches USA-Geschäft ankurbeln

Mithilfe von Corona-Schnelltests will die deutsche Luftverkehrsbranche mehr Flüge zwischen den USA und Europa ermöglichen. Erste Flughäfen für ein Pilotprojekt stehen fest.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Das Problem heißt Transatlantik-Flüge. Seit dem 13. März gilt in den USA ein Einreiseverbot für Passagiere aus Deutschland und anderen Schengenstaaten. Ausgenommen sind nur wenige, etwa Staatsbürger der Vereinigten Staaten, Diplomaten und Mitarbeiter internationaler Organisationen. Umgekehrt dürfen auch Amerikaner nur in Ausnahmefällen nach Deutschland reisen.

Unter diesen Bedingungen können Fluggesellschaften ihr sonst so lukratives Geschäft mit Flügen über den Atlantik nicht wieder hochfahren. Lufthansa hatte für das Nordamerika-Geschäft rund die Hälfte ihrer Langstreckenflugzeuge eingeplant. Weil aber die Nachfrage schwächer als erwartet ist, muss sie diverse Routen wieder aus dem Programm nehmen.

Boston, Chicago, Newark und Los Angeles

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft BDL will das so schnell wie möglich ändern. Es brauche «Maßnahmen für die Wiederaufnahme des Transatlantikverkehrs», forderte Präsident Peter Gerber am Mittwoch (19. August) bei einer Pressekonferenz.  Dazu gehöre etwa der Start einzelner Routen zwischen den USA und Deutschland mit Corona-Schnelltests für die Reisenden.

Man plane ein Pilotprojekt mit den Flughäfen Boston, Chicago, New York/Newark und Los Angeles in den USA sowie Frankfurt und München in Deutschland, so BDL-Geschäftsführer Matthias von Randow. Negative Testergebnisse, die nicht älter als 48 Stunden seien, würden das «Einschlepprisiko auf ein Minimum reduzieren» und «eine Reise ermöglichen, die gesundheitlich sicher ist».

USA wollen, Europa ist zögerlich

«Der Vorschlag liegt sowohl der US-Regierung vor als auch der EU-Kommission und der Bundesregierung», sagte der Geschäftsführer. Die USA seien positiv gestimmt und würden schnell handeln, Europa und Deutschland hätten eine «etwas zögerlichere Haltung». Man sei dennoch zuversichtlich, dass es gelingen werde. Von Randow betonte, beim Pilotprojekt gehe es nicht nur um Deutschland, sondern auch um andere große Flughäfen in Europa.

Mehr zum Thema

Touristen in New York: Urlaubsreisen sind derzeit nicht möglich.

USA-Routen machen Lufthansa Sorgen

Terminal B von New York La Guardia: Neue An- und Abflughalle.

Der schrecklichste Flughafen der USA ist jetzt schick

USA erlauben doch wieder Flüge chinesischer Airlines

USA erlauben doch wieder Flüge chinesischer Airlines

kc 135 stratotanker

Militärflugzeuge aus den USA schalten vor Aruba und Curaçao künftig Transponder ein

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack