Boeing 737 von Southwest Airlines: Viele Flieger bleiben am Boden.

PersonalengpässeSouthwest muss jeden dritten Flug streichen

In den USA fliegen die Menschen wieder fast so viel wie vor der Pandemie. Airlines kämpfen dabei mit Personalengpässen. Am Wochenende bekam das Southwest Airlines zu spüren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

An den Flughäfen zwischen Los Angeles und New York herrscht wieder emsiges Treiben. Im Oktober erreichte der Luftverkehrsmarkt USA gemessen an angebotenen Sitzplätzen wieder 84 Prozent des Niveaus von vor der Pandemie. Von den fünf  Fluggesellschaften der Welt, die am meisten Flüge durchführen, stammen  aktuell vier aus den Vereinigten Staaten, wie Daten von OAG zeigen.

Besonders viel los war vergangenes Wochenende. Es dauerte drei Tage, weil in vielen Bundesstaaten der Montag ein offizieller Feiertag war. Gefeiert wurde der Columbus beziehungsweise Native American Day. Das nutzten viele Amerikanerinnen und Amerikaner zum Verreisen - auch mit dem Flugzeug.

Chef entschuldigt sich

Die unerwartet schnelle Erholung nach der Pandemie stellte die Fluggesellschaften in den USA schon mehrmals vor Herausforderungen. In der Krise hatten sie ihren Personalbestand heruntergefahren. Das rächte sich, als die Nachfrage rasch zurückkam.

Zum verlängerten Wochenende erwischte es Southwest Airlines. Die Billigairline musste rund 2160 Flüge annulliere, das entsprach rund jedem fünften Flug. Am Sonntag war sogar fast jeder dritte Flug ausgefallen. «Southwest Airlines entschuldigt sich vielmals bei den Kundinnen und Kunden und Mitarbeitenden für die Flugausfälle und Verspätungen»,  sagte Chef Gary Kelly, dem TV-Sender CNBC.

Ein Domino-Effekt

Die Probleme begannen mit schlechtem Wetter zum Wochenende in Florida, das unter anderem zu einem siebenstündigen Flugstopp in Orlando geführt hatte. Dadurch kam es zu Verspätungen. Ersatzcrews standen aber wegen der dünnen Personaldecke oftmals nicht zur Verfügung. Und andere Besatzungsmitglieder konnten dadurch nicht zu ihrem Einsatzort gelangen. Dadurch begann ein Dominoeffekt.

Erst ab Dienstag (12. Oktober) begann sich die Lage wieder zu beruhigen. «Ich weiß, dass es ein wirklich hartes Wochenende war. [...] Wenn eine Fluggesellschaft in Rückstand gerät, ist es schwer, das aufzuholen», so Kelly.

Mehr zum Thema

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Mit der Sonderflugnummer LH9886 ging es nach Arizona: Die D-ABYG hat Deutschland verlassen.

Lufthansas zweite Boeing 747-8 für die U.S. Air Force hat Deutschland verlassen

ticker-usa

USA fördern neue Flugverbindungen mit 11,35 Millionen Dollar

Flughafen Newark bei New York: Auch von den Problemen betroffen.

Bauarbeiter durchtrennen Kabel und lösen massive Störung der Flugsicherung im Nordosten der USA aus - Tausende Flüge betroffen

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies