TriebwerkeSouthwest hat 35.000 Schaufelblätter überprüft

Nach der zweiten heftigen Explosion hat Southwest Airlines die Inspektion ihrer Triebwerke beschleunigt. Jetzt sind die Resultate da.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Für Southwest Airlines ist es eine traurige Premiere. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte ist bei einem Zwischenfall ein Passagier zu Tode gekommen. Die amerikanische Billigfluggesellschaft beschleunigte nach der tödlichen Triebwerksexplosion vom 17. April deshalb die Überprüfung der gesamten Flotte.

Die Inspektion der Triebwerke wurde im August 2016  gestartet. Damals hatte es bereits einmal eine heftige Triebwerksexplosion gegeben, die Löcher in den Rumpf einer Boeing 737 geschlagen hatte. Nur kamen im Unterschied zu jetzt keine Reisenden zu Schaden. Auch da war ein abgebrochenes Schaufelblatt des Fans Auslöser des Vorfalls.

Problemteil war noch nicht inspiziert worden

Nach dem ersten Zwischenfall begann die Fluglinie bereits Ultraschall- und Wirbelstrom-Inspektionen durchzuführen, um weitere Materialermüdungen erkennen zu können. Bei einer Flotte von 700 Flugzeugen braucht so etwas allerdings eine Weile. Und just darum wurde der Defekt beim zweiten Schaufelblatt nicht erkannt.

Das nun abgebrochene Schaufelblatt war nämlich eines, das noch nicht überprüft worden war. Es wäre im Verlaufe von 2018 an die Reihe gekommen. Inzwischen hat aber Southwest Airlines das Tempo erhöht und alle Triebwerke genau inspiziert. Insgesamt wurden 35.000 Schaufelblätter unter die Lupe genommen. Von den Technikern wurden dabei keine weiteren Problemteile gefunden.

Bis zu 30 Teile zurückgeschickt

Bei 20 bis 30 Schaufelblättern waren sich die Techniker aber nicht sicher. Sie zeigten Abweichungen bei der Beschichtung. Southwest weist aber darauf hin, dass es sich dabei auch um normale Verrschleisserscheinungen handelt. Man ging aber auf Nummer sicher und schickte die Teile zum Triebwerksbauer CFM, der sie genauer analysieren wird.

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack