TriebwerkeSouthwest hat 35.000 Schaufelblätter überprüft

Nach der zweiten heftigen Explosion hat Southwest Airlines die Inspektion ihrer Triebwerke beschleunigt. Jetzt sind die Resultate da.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Für Southwest Airlines ist es eine traurige Premiere. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte ist bei einem Zwischenfall ein Passagier zu Tode gekommen. Die amerikanische Billigfluggesellschaft beschleunigte nach der tödlichen Triebwerksexplosion vom 17. April deshalb die Überprüfung der gesamten Flotte.

Die Inspektion der Triebwerke wurde im August 2016  gestartet. Damals hatte es bereits einmal eine heftige Triebwerksexplosion gegeben, die Löcher in den Rumpf einer Boeing 737 geschlagen hatte. Nur kamen im Unterschied zu jetzt keine Reisenden zu Schaden. Auch da war ein abgebrochenes Schaufelblatt des Fans Auslöser des Vorfalls.

Problemteil war noch nicht inspiziert worden

Nach dem ersten Zwischenfall begann die Fluglinie bereits Ultraschall- und Wirbelstrom-Inspektionen durchzuführen, um weitere Materialermüdungen erkennen zu können. Bei einer Flotte von 700 Flugzeugen braucht so etwas allerdings eine Weile. Und just darum wurde der Defekt beim zweiten Schaufelblatt nicht erkannt.

Das nun abgebrochene Schaufelblatt war nämlich eines, das noch nicht überprüft worden war. Es wäre im Verlaufe von 2018 an die Reihe gekommen. Inzwischen hat aber Southwest Airlines das Tempo erhöht und alle Triebwerke genau inspiziert. Insgesamt wurden 35.000 Schaufelblätter unter die Lupe genommen. Von den Technikern wurden dabei keine weiteren Problemteile gefunden.

Bis zu 30 Teile zurückgeschickt

Bei 20 bis 30 Schaufelblättern waren sich die Techniker aber nicht sicher. Sie zeigten Abweichungen bei der Beschichtung. Southwest weist aber darauf hin, dass es sich dabei auch um normale Verrschleisserscheinungen handelt. Man ging aber auf Nummer sicher und schickte die Teile zum Triebwerksbauer CFM, der sie genauer analysieren wird.

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin