C-Series CS100: Finanzierung noch nicht voll gesichert.

Lockerung für JetlinesSo kann Kanada die C-Series ohne Geld unterstützen

Die kanadische Regierung ziert sich, Geld in die C-Series zu investieren. Doch nun gibt es eine Idee, wie man Bombardiers Flugzeugprogramm ohne Steuergeld helfen kann.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Jetlines will Air Canada und Westjet nicht in die Quere kommen. Die neue Fluggesellschaft plant, von den beiden kanadischen Marktführern bislang nicht bediente Routen anzubieten und so eine neue Kundenschicht anzusprechen, die bislang mit Bus, Bahn oder eigenem Auto gereist ist. Helfen sollen dabei Tiefstpreise. Jetlines definiert sich als Ultra-Lowcost-Anbieter.

Noch fehlt Jetlines aber eines: genügend Kapital. In Kanada alleine lässt sich das nicht finden. Ein Gesetz verbietet aber eine ausländische Beteiligung an einer Fluggesellschaft von mehr als 25 Prozent. Doch das soll sich nun ändern. Auf der politischen Agenda steht eine Änderung der Vorschrift, sodass Ausländer künftig bis zu 49 Prozent Kapitlanteil halten dürfen - so wie es etwa auch in Europa der Fall ist.

Regierung will immer noch kein Geld geben

Das hätte einen positiven Nebeneffekt. Jetlines könnte interessierte Investoren aus Großbritannien und den USA berücksichtigen. Im Gegenzug würde die neue Fluglinie sich gemäß der kanadischen Zeitung La Presse verpflichten, über die kommenden acht Jahre zwischen 24 und 40 Bombardier C-Series zu kaufen. Bislang standen eher Boeing 737 und Airbus A320 im Vordergrund.

Die Idee ist elegant. Denn die Zentralregierung Kanadas ziert sich seit Monaten, eine Milliarde Dollar in die C-Series zu investieren. Genau das wünscht sich aber der Mischkonzern Bombardier, der das neue Flugzeug herstellt. So wäre das Programm definitiv gesichert. Zuvor hatte sich die Provinz Québec mit einer Milliarde beteiligt und besitzt nun die Hälfte des C-Series-Programms.

Auftrag für weitere C-Series wäre wertvoll

Ein Auftrag von 24 bis 40 C-Series würden Bombardier genauso helfen. Es würde die Finanzierung sichern und die Werke definitiv auslasten. Und das wiederum würde potenziellen Interessenten zeigen, dass das Flugzeug wirklich Zukunft hat. Es wäre ein positiver Kreis, der in Gang gesetzt würde.

Mehr zum Thema

CS100: Die kleine C-Series wird in Europa im täglichen Einsatz getestet.

C-Series muss sich auf Europatour beweisen

Calgary vom Flughafen aus: Hier könnte die Basis von Jet Naked entstehen.

Nackter Angriff auf Air Canada

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies