Getränkewagen am Frankfurter Flughafen: Bis zu 1000 Liter an Flüssigkeit werden konsumiert.

Bis zu 60 Grad auf dem VorfeldSo gehen Flughäfen mit der Hitzewelle um

Die Hitzewelle macht derzeit auch den Flughäfen zu schaffen. Vor allem für Mitarbeitenden auf dem Vorfeld wird es heiß.

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Draußen sein macht momentan nur dann Spaß (und Sinn), wenn man in der Nähe von Wasser oder einem kühlen Getränk ist. Genügend trinken, sich eincremen und wenn möglich Kopfbedeckung tragen – das sind Regeln, die jeder einhalten sollte, wenn die Sonne knallt und die Temperaturen auf über 30 Grad steigen. Noch härter haben es momentan aber Flughafenmitarbeiter.

Die hohen Temperaturen bedeuten für die Männer und Frauen an Airports Schwerstarbeit. Bei der körperlich ohnehin anstrengenden Abfertigung der Flugzeuge auf dem Vorfeld gibt es wenig Schatten und der Beton reflektiert die Wärme. Dadurch können die Temperaturen auf über 60 Grad ansteigen, heißt es vom Frankfurter Flughafen. Zusätzlich müssen die Arbeiter Schutzkleidung tragen, die nicht gerade luftig ist: lange Hosen, festes Schuhwerk, Stoßkappen und Handschuhe.

Eis für Hamburger Ground-Handling

Um den Mitarbeitenden das Ganze etwas zu erleichtern, haben einige Flughäfen reagiert. In Hamburg etwa verteilt man seit Anfang der Woche Obst und Getränke an die Mitarbeiter am Boden. Das sei an warmen Tagen im Sommer Standard. «Ab Montag verteilen wir außerdem auch Eis», berichtet eine Sprecherin. In München verteilen die Teamleiter durchgehend Mineralwasser in Pet-Flaschen an ihre Mitarbeitenden, heißt es von der Pressestelle.

In Frankfurt setzt man fünf mobile Getränkewagen ein, die die Mitarbeiter auf dem Flughafengelände versorgen. Bis zu 1000 Liter Multivitaminsaft, Limonade und Wasser sowie warmer Tee und Bouillon entnehmen die Angestellten den Wagen pro Tag – zusätzlich zu den Getränken, die sich in der Kantine zu sich nehmen oder von zu Hause mitbringen. Zudem verteilen die Dienststellen in diesen Tagen Sonnencreme und an Personen mit Fahrtätigkeit auch Sonnenbrillen.

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