Triebwerk bei Air New Zealand: Muss ab jetzt häufiger zur Inspektion.

DreamlinerSo erklärt Air New Zealand das Triebwerksproblem

Schwierigkeiten mit Dreamliner-Triebwerken von Rolls-Royce treffen erneut auch Air New Zealand. Nun erläutert die Fluglinie ihren Mitarbeitern das Problem in einem Video.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nicht schon wieder! Das dürften sich Management und Mitarbeiter von Air New Zealand gedacht haben, als sie am vergangenen Freitag (13. April) von Rolls-Royce die Nachricht erhielten, dass es erneut Probleme mit Trent-1000-Triebwerken der Boeing 787 gibt. Denn schon Ende 2017 hatten diese Triebwerke der neuseeländischen Airline und anderen Fluggesellschaften Ärger bereitet. Dieses Mal sind Triebwerke der sogenannten C-Serie betroffen und mit ihnen neun von elf der Dreamliner von Air New Zealand.

Am Mittwoch (18. April) legte die US-Luftfahrtbehörde FAA sogar fest, dass betroffene Jets vorerst nur noch maximal 140 Minuten von einem Ausweichflughafen entfernt fliegen dürfen statt bisher 330 Minuten. Die Triebwerke brauchen zusätzliche Inspektionen, wie Rolls-Royce mitteilte. Wie dies von statten geht, erklärt Air New Zealand seinen eigenen Mitarbeitern nun in einem Video, das die Zeitung New Zealand Herald veröffentlichte.

Bei Fehler nach Singapur

«Die Inspektionen werden im Kompressor-Bereich des Triebwerkes stattfinden», sagt Air-New-Zealand-Ingenieur Logan Horrell in dem Video. Man schaue sich dabei die ersten beiden Schaufelringe im Verdichter an und halte nach Rissen Ausschau. Diese könnten während des Betriebs durch Vibrationen entstehen. «Das ist ein bekanntes Problem und Teil des Wartungsplans», so Horrell. Nur seien solche Überprüfungen nun nach 300 Flugzyklen notwendig, nicht mehr wie bisher nach 2000.

Zwar dauert solch ein Check nur einige Stunden, doch problematisch wird es, wenn das Triebwerk den Test nicht besteht. «Dann wird das Triebwerk abmontiert und zu Rolls-Royce nach Singapur gebracht», erklärt der Ingenieur.

Norwegian reagiert frustriert

Die ebenfalls betroffene Norwegian hatte sich gegenüber aeroTELEGRAPH offen verärgert gezeigt. «Wir sind frustriert und enttäuscht von Boeing und Rolls-Royce, weil wir erwarten, dass neue Flugzeuge funktionieren», sagte eine Sprecherin des Billigfliegers. Air-New-Zealand-Mann Horrell gibt sich verständnisvoller und sagt: «Diese Triebwerke durchleben Kinderkrankheiten und wenn wir sie einmal repariert haben, erwarten wir, dass sie genauso zuverlässig sind wie jedes andere Triebwerk.»

Allerdings sind die Anforderungen in Europa auch strenger: Die Luftfahrtbehörde Easa verlangte bisher schon Prüfungen nach 200 Flugzyklen und könnte künftig noch kürzere Intervalle einfordern.

Mehr zum Thema

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand und Air China verlängern Partnerschaft bis 2031

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand beschleunigt Check-in mit neuen Selbstbedienungs-Kiosken

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand erhöht Preise wegen teurem Kerosin

ticker-air-new-zealand

Triebwerksprobleme kosten Air New Zealand weiter Millionen

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack