Bekommt die Folgen der Ukraine-Krise zu spüren: Snowbird hat mit einem schwachen Rubel zu kämpfen.

Neue finnische AirlineSnowbird schon in Schwierigkeiten

Wegen der Ukraine-Krise herrscht Eiszeit zwischen den europäischen Staaten und Russland. Darunter leidet auch die neue finnische Airline Snowbird.

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Eigentlich will Snowbird den Norden Finnlands mit Spaniens Süden verbinden. Dabei zählte die finnische Airline bislang ganz auf ihren Nachbarn im Osten: Russen sollten 50 bis 80 Prozent der Passagiere ausmachen. Doch die politisch unsichere Lage wegen der Ukraine-Krise und der fallende Rubel machen der neuen Airline zu schaffen: Immer mehr russische Reiseagenturen annullieren ihre Reservierungen – und bringen Snowbird in eine finanziell prekäre Lage, schreibt die Helsinki Times.

Flüge nach Malaga von Oulu via Helsinki sollen beibehalten werden, die Route nach Alicante wird erst einmal auf Eis gelegt. «Es ist unmöglich, die Strecke nur mit einer Handvoll Passagiere zu betreiben», erklärte die Airline-Chefin Marja Aolto. «Das ist eigentlich das Letzte, was wir so kurz nach unserem Firmenstart brauchen.»

Weitere Verbindungen ans Mittelmeer?

Snowbird wurde 2013 gegründet und verbindet finnische Flughäfen mit London-Gatwick und Spanien. Eigentlich sind weitere Verbindungen nach Ägypten, in die Türkei und nach Griechenland geplant. Aufgeben scheint aber keine Option zu sein: Wie ch-aviation meldet, hat Snowbird gerade erst einen Vertrag über ein Wet-lease eines Airbus 320-200 mit SmartLynx Airlines unterschrieben.

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