<a href="https://www.aerotelegraph.com/small-planet-hat-auch-in-polen-zu-kaempfen">Small Planet Airlines</a> traf es in Deutschland (Insolvenz) und Polen (Betriebseinstellung).

CharterairlineSmall Planet hat auch in Polen zu kämpfen

Small Planet Airlines Deutschland musste Insolvenz anmelden. Nun kämpft auch die Tochter in Polen ums Überleben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es ist ein verflixtes Jahr in der europäischen Luftfahrt. Viele Airlines kämpfen mit Problemen, allein in den letzten zwei Monaten gingen fünf Fluglinien pleite. Auch Small Planet Deutschland meldete Insolvenz an. Die Tochter der litauischen Small-Planet-Gruppe wird nun restrukturiert. Doch offenbar ist das nicht die einzige Tochter mit Problemen.

Auch in Polen hat Small Planet zu kämpfen. Die Flotte wurde massiv verkleinert, schreibt die Wirtschaftszeitung Puls Biznesu – von acht auf zwei Flugzeuge. Bartosz Czajka, Generaldirektor von Small Planet in Polen, gibt zu, dass die Situation angespannt sei. «Es gibt Probleme mit Zahlungen an einige Zulieferer, aber wir sind mit allen in Kontakt», sagt er.

Einsätze für Small Planet Deutschland fallen weg

Indirekt bereitet auch die Pleite der Schwester in Deutschland Small Planet Polen Probleme. Viele Reiseveranstalter haben sich entschlossen, auf andere Airlines wie etwa Ryanair Sun umzubuchen. «Seitdem die Probleme in Deutschland bekannt wurden, haben wir Teile der Sitze auf andere Anbieter umgebucht», bestätigt etwa Marcin Dymnicki, Chef von Tui Poland, der Zeitung.

Außerdem hätten einige der Flieger der polnischen Airline in diesem Winter für die deutsche Schwester im Einsatz sein sollen. «Doch wegen der Restrukturierung werden die Flieger nicht mehr gebraucht», so Airline-Generaldirektor Czajka. Finanzielle Probleme bereiteten Small Planet Poland auch verspätete Lieferungen von zwei Fliegern seitens der Leasingfirma Aercap – weil darum Einnahmen fehlten.

Airlines in Litauen, Polen, Deutschland und Kambodscha

Die Small-Planet-Gruppe mit Sitz in Vilnius betreibt Airlines in Litauen, Polen, Deutschland und Kambodscha. Vorstandsvorsitzender ist Vytautas Kaikaris. Noch vor ein paar Wochen hatte er optimistisch geklungen. «Die Small Planet Airlines in Litauen, Polen und Kambodscha werden ihre Flüge wie geplant durchführen und bereiten sich für die kommende Wintersaison vor», sagte er Ende September im Interview mit aeroTELEGRAPH. Zu den aktuellen Problemen in Polen stellte das Unternehmen nun eine Stellungnahme für Montagabend (8. Oktober) in Aussicht.

Mehr zum Thema

Flieger von Small Planet Airlines: Wie geht es in Deutschland weiter?

«Vernichtende Auswirkungen auf unseren Flugplan»

Flieger von Small Planet: Zu oft zu spät.

Small Planet Deutschland ist insolvent

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg