Dornier 328 von Skywork: Die Airline will mehr davon.

Skywork will Flotte umbauen

Der Schweizer Regionalflieger verhandelt mit Embraer über den Kauf von Jets. Und er will mehr Dorniers.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Erstmals nennt das Unternehmen nun konkrete Zahlen zum Geschäftsgang. 40 Millionen Franken (33 Millionen Euro) steckte Investor Daniel Borer seit seinem Einstieg bei Skywork im Herbst 2010 in den Aufbau der Fluglinie. Er habe es getan, weil er für Flüge ab den Flughafen Bern-Belp eine «exklusive Nische» mit Potenzial sehe, sagte Borer zur schweizerischen Handelszeitung. Dadurch habe man rasch die Flotte von zwei auf sieben Flieger sowie das Netz von zwei auf zwei Dutzend Destinationen erweitern können, so der Skywork-Präsident und Hauptaktionär weiter. Derzeit resultierten noch tiefrote Zahlen. 2011 habe man mit einem Minus von 24 Millionen abgeschlossen, so Borer. Bereits im laufenden Jahr werde der Verlust aber weniger als 10 Millionen betragen und für 2013 seien schwarze Zahlen in Griffweite.

Mit dem Erreichten will sich Skywork nicht zufrieden geben. Das Unternehmen will die Flotte weiter aus- und vor allem auch umbauen. Absolut zufrieden ist Borer mit den vier Fairchild Dornier 328-110. Die seien mit 31 Plätzen ideal für seine Airline, so der Präsident. Er will daher gleich drei weitere Flieger hinzukaufen. «Daran arbeiten wir» so Borer. Die drei Bombardier Dash-8 Q400 mit Platz für 72 Passagiere seien dagegen im Linienverkehr zu groß. «Für das Chartergeschäft ist dieser Flugzeugtyp zwar ideal. Aber wir brauchen derzeit noch nicht drei Stück davon», so Borer zur Handelszeitung. Von den Dash-8 will Skywork daher mindestens eine, eventuell gar zwei verkaufen.

Fusion von Schweizer Airlines denkbar

Wirklich große Sprünge kann Skywork mit den zusätzlichen Fliegern aber noch nicht machen. Dazu ist ihr Radius zu beschränkt. Deshalb überlegt sich die Fluglinie, Jets zu kaufen. Man sei bereits mit Embraer im Gespräch. Der brasilianische Flugzeugbauer sei der einzige, der vernünftige Düsenflieger mit 50 Plätzen im Programm habe, so Borer. In Frage kämen hier wohl vor allem die Embraer ERJ 145. Die Jets würden es Skywork erlauben, zusätzliche Rotationen zu fliegen und so die Effizienz zu erhöhen. Für den Kauf neuer Flugzeuge will er neue Investoren an Bord holen. «Es sind auch Fluggesellschaften, die daran interessiert sind, bei uns einzusteigen.» Auch eine Fusion unter Schweizer Airlines wie Helvetic, Darwin oder Hello hält er nicht für abwegig. Gespräche fänden keine statt, doch der Gedanke sei prüfenswert, so Borer.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack