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Auch Boeing 777, Airbus A319 und A320

Singapore Airlines zieht sieben A380 aus dem Verkehr

Die Fluggesellschaft schrumpft im Hinblick auf mehrere magere Jahre. Singapore Airlines verkleinert ihre Flotte deshalb um 33 Flugzeuge, darunter sieben Airbus A380.

Simeon Lüthi/aeroTELEGRAPH

Airbus A380 von Singapore Airlines: Die Flotte schrumpft weiter.

Singapore Airlines machte den Anfang. Im Oktober 2007 übernahm die Fluggesellschaft als erste überhaupt einen Airbus A380. Sie war es aber auch, die etwas mehr als zehn Jahre danach als erste einen Superjumbo stilllegte. Die Nationalairline des Stadtstaates verlängerte die Leasingverträge für fünf Exemplare nicht.

Weil danach noch direkt bei Airbus bestellte A380 geliefert wurden, besitzt Singapore Airlines inzwischen wieder 19 Exemplare des XL-Fliegers. Doch sieben schickt die Fluglinie jetzt für immer in Rente. Dies teilte sie am Freitag (6. November) zusammen mit den Resultaten für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 mit.

Ein Rekordverlust im Halbjahr

Zwischen Anfang April und Ende September erzielte die Gruppe einen Umsatz von gerade noch 1,634 Milliarden Singapur-Dollar – mehr als 80 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Trotz markant reduzierter Kosten, auch wegen hoher Sonderaufwendungen unter anderem für Abschreiber auf nicht mehr gebrauchten Flugzeugen, resultierte unter dem Strich ein Rekordverlust von 3,467 Milliarden Dollar oder umgerechnet 2,2 Milliarden Euro.

Neben den Airbus A380 legt Singapore Airlines vier Boeing 777-200, vier Boeing 777-300 still sowie zwei Airbus A319 und neun Airbus A320. Hinzu kommen sieben Boeing 777-200 ER der Tochter Nok Scoot, die liquidiert wird. Die Flotte der Gruppe wird dadurch um insgesamt 33 Flugzeuge verkleinert. Diese Entscheidung habe man nach einer Überprüfung des langfristigen Streckennetzes getroffen.

Singapore Airlines noch mit 222 Flugzeugen

Die Flotte der Singapore Airlines Group besteht jetzt noch aus 222 Flugzeugen. 114 davon sind am Flughafen Singapur-Changi geparkt, 29 in Alice Springs in Australien. Man könne sie schnell wieder in Betrieb nehmen, falls die Nachfrage anziehe, so das Star-Alliance-Mitglied.



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