Der verunglückte Airbus A330 von Thai Airways: Die Maschine ist weg von der Piste.

Thai Airways prüfte heikle Stelle

Ein Ermüdungsbruch am Hauptfahrwerk führte zum Unfall des Airbus A330 in Bangkok. Das Problem ist schon länger bekannt.

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Am Mittwoch um 15 Uhr begannen die schweren Maschinen mit ihrer Aufgabe. Sie schleppten den am Sonntagabend verunfallten Airbus A330-300 von Thai Airways weg von der Landebahn 19L. Danach wurde die beschädigte Piste repariert. Um Mitternacht konnte der Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok seinen Betrieb dann endlich wieder regulär aufnehmen. Damit hatten die Verspätungen ein Ende, die ihn in den Tagen seit dem Unglück plagten.

Die Bergung der Maschine wurde zuvor wegen heftigen Regens mehrere Stunden verschoben. Nun wird der gut 19-jährige A330 mit der Kennzeichnung HS-TEF eingehend untersucht. Nur eines ist inzwischen schon klar. Rund 1000 Meter nach dem Aufsetzen auf der Piste brach die Verbindungsstange zwischen den Rädern am rechten Hauptfahrwerk (die sogenannten bogie beams), wie die Fluggesellschaft am Mittwoch (11. September) bei einer Medienkonferenz bekannt gab.

Warum kam es zum Brand?

Danach scherte der A330 nach rechts aus und kam von der Piste ab und kippte. Dabei gab es beträchtliche Schäden am rechten Triebwerk und auch am Rumpf. Durch das Schleifen am Boden kam es zu Funkenbildung, zu Rauch und zu Feuer. Die Ursache des Brandes ist noch völlig unklar und wird nun untersucht.

Anfang 2011 veröffentlichte die europäische Flugsicherheitsbehörde Easa eine Anweisung, wonach die Verbindungen zwischen den Rädern von A330 und A340 öfter getauscht werden müssen. Tests hatten Ermüdungsbrüche ergeben. Der A330 von Thai wurde 2012 auf das Problem untersucht. Damals aber wurde entschieden, dass noch kein Ersatz notwenig sei.

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