Boeing 777 von Eva Air: Es gab Probleme im Cockpit.

SuspendiertStreit im Cockpit von Boeing 777 eskaliert: Kapitän von Eva Air soll Kollegen geschlagen haben

Ein Routine-Rollvorgang wurde zum Ernstfall: Auf einem EVA-Air-Flug von Los Angeles nach Taipeh soll ein Streit zwischen Kapitän und Erstem Offizier eskaliert sein. Die Airline reagiert mit einer Suspendierung.

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Bei der taiwanesischen Fluggesellschaft Eva Air sorgt ein interner Vorfall für Stress. Ein Kapitän der Airline ist vorläufig vom Dienst suspendiert worden, nachdem es Anfang Januar während des Rollens am Los Angeles International Airport zu einem eskalierten Konflikt im Cockpit gekommen sein soll. Der betroffene Flug war mit einer Boeing 777 auf dem Weg von Los Angeles nach Taipeh, berichtet One Mile at a Time.

Auslöser des Streits war nach Medienberichten eine Meinungsverschiedenheit über die Rollgeschwindigkeit. Der Erste Offizier habe Bedenken geäußert und schließlich selbst gebremst, nachdem der Kapitän nicht reagiert habe. In der Folge soll die Situation verbal entgleist sein. Der Kapitän wird beschuldigt, den Kollegen körperlich angegangen zu haben. Der Erste Offizier meldete demnach später Verletzungen.

Rollgeschwindigkeit der Boeing 777 wurde nicht überschritten

Eva Air bestätigte, dass der Kapitän bis zum Abschluss einer internen Untersuchung nicht eingesetzt wird. Gleichzeitig übermittelte die Airline Daten aus dem Quick Access Recorder an die Behörden. Diese sollen laut Eva Air keine Überschreitung der zulässigen Rollgeschwindigkeit zeigen. Für die beteiligten Crewmitglieder wurde psychologische Unterstützung organisiert. Auch die Civil Aviation Administration untersucht den Vorfall. Sollte sich herausstellen, dass Sicherheits- oder Verfahrensregeln verletzt wurden, drohen rechtliche Konsequenzen.

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