Airbus A330 von Qantas: Der Kapitän reagierte sofort.

SydneyQantas-Flieger kommen sich gefährlich nahe

Während ein Jet der australischen Airline startete, befand sich ein anderer gerade im Landeanflug. Sie kamen sich dabei sehr nah.

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Der Vorfall ereignete sich bereits im August, doch jetzt hat die Ermittlungsbehörde Australian Transport Safety Bureau ATSB ihren Bericht dazu herausgegeben. Er ereignete sich am Abend des 15. August, als ein Airbus A330 von Qantas gerade die Starterlaubnis erhalten hatte. Eine Boeing 737 der australischen Fluglinie befand sich da im Anflug auf dieselbe Piste.

Der Fluglotse – der sich im Training und unter Aufsicht einer Lehrperson befand – entschied sich daher, die Boeing 737 zu einem Durchstarten aufzufordern. Als der Airbus A330 auf der Piste des Kingsford Smith International Airport beschleunigte, befand sich die Boeing 737 nur noch in einer Höhe von rund 120 Metern. Doch der Befehl machte es nicht besser.

Airbus-Kapitän reagierte

Nach dem Durchstart der 737 und dem Abheben des A330 kam es zu einem sogenannten loss of separation, wie es im Jargon heißt, die beiden Flieger kamen sich zu nah. Zeitweise trennten sie nur 150 Meter in der Höhe und 800 Meter seitlich. Vorgeschrieben sind in diesem Bereich 300 Meter in der Höhe und fünf Kilometer seitlich.

Der Kapitän des Airbus A330 meldete, dass die Flugzeuge «sehr nah» aneinander vorbei flogen. Dadurch wurde eine Kollisionswarnung im Cockpit ausgelöst. Er reduzierte den Winkel der Kurve, die sein Flieger gerade flog.

Qantas sucht Hintergründe

Danach flog der Airbus A330 ohne weitere Zwischenfälle nach Melbourne, während die Boeing 737 nach ihrem Durchstarten sicher landete. Qantas erklärte, dass die Crews sich jederzeit an die Anweisungen der Flugsicherung gehalten hätten. Die Flugzeuge seien nie Gefahr gelaufen, zu kollidieren. Man arbeite gemeinsam mit dem ATSB daran, die Hintergründe des Zwischenfalls zu klären.

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