Leicht zu verwechseln: Der Zivilflughafen von Santo Domingo (rechts) liegt nur zwölf Meilen entfernt vom Militärflughafen (links).

Santo DomingoPilot verwechselt Militärbasis mit Flughafen

Ein Flugzeug der venezolanischen Aserca Airlines landete in der Dominikanischen Republik auf dem falschen Flughafen – mitten im militärischen Sperrgebiet.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eine McDonnell Douglas MD-83 der venezolanischen Fluggesellschaft Aserca Airlines landete am 27. Mai zwar in Santo Domingo, aber auf dem falschen Flughafen. Statt auf den Aeropuerto Internacional de Las Américas steuerte der Pilot das Flugzeug auf die Luftwaffenbasis Base Aérea de San Isidro. Zunächst wurde die Besatzung von den Militärbehörden der Dominikanischen Republik verhört. Danach durfte er aber zum geplanten Ziel, dem zivilen Flughafen der Hauptstadt, weiterfliegen, wie lokale Medien berichten.

Schon andere Piloten sind versehentlich auf der Luftwaffen-Basis bei Santo Domingo gelandet – sie befindet sich nur 16 Kilometer vom Touristenflughafen Las Américas entfernt. Insgesamt geschah dieses Missgeschick in der dominikanischen Republik schon zehn Mal. Die Piloten von Aserca gaben schlechte Sichtverhältnisse und mangelnde Erfahrung als Grund für das Versehen an.

Missgeschick passiert bereits zum zehnten Mal

Aserca Airlines gab an, dass ihr Pilot bereits zehn Jahre Flugerfahrung habe, aber zum ersten Mal Las Américas angesteuert habe: «Beide Pisten waren für den Piloten im Landeanflug sichtbar», erklärte die Fluggesellschaft in einer Pressemitteilung. Für die Beziehungen der Länder wurde der Fehler als unbedeutend eingestuft: «Die Behörden vor Ort stuften die Landung nicht als Vorfall ein und ließen die Maschine unmittelbar wieder abheben», so die venezolanische Airline.

Mehr zum Thema

Die venezolanische Aserca Airlines <a href="https://www.aerotelegraph.com/aserca-airlines-noch-ein-grounding-in-venezuela" target="_blank" rel="noopener">stellte im Februar den Betrieb ein</a>, nachdem die nationale Luftfahrtbehörde ihr die Betriebserlaubnis entzogen hatte. Der Grund war das Fehlen des Versicherungsnachweises. Im Mai gab die Fluglinie dann ganz auf. Mit Santa Bárbara Airlines und Pawa Dominicana überlebten auch zwei weitere Fluglinien des Unternehmers Simeón García das Jahr 2018 nicht.

Noch ein Grounding in Venezuela

McDonnell Douglas MD83 von Ascerca: Immer wieder Probleme.

Venezuelas fliegender Friedhof

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies