Die D-ACND von Lufthansa Cityline auf der Piste in Genf: Musste abgeschleppt werden.

Flug von Lyon nach MünchenNotfall bei Lufthansa Cityline: Bombardier CRJ 900 landet in Genf und blockiert die Piste

Eine Bombardier CRJ 900 von Lufthansa Cityline hatte am Samstag nach dem Start in Lyon Probleme mit dem Fahrwerk. Als Luftnotfall wich der Jet nach Genf aus. Dort musste er nach der Landung von der Piste geschleppt werden.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich geht Lufthansa-Flug LH2249 von Lyon nach München. Doch am Samstag (24. Januar) nahm er einen anderen Verlauf. Nur rund fünf Minuten, nachdem die Bombardier CRJ 900 von Lufthansa Cityline gegen Mittag in Lyon abgehoben war, wechselte sie den Transpondercode auf 7700 und gab so einen Luftnotfall bekannt. Der Jet mit der Kennung D-ACND begann, südöstlich des französischen Airports zu kreisen - landete dort aber nicht.

Stattdessen flog der 16 Jahre alte Jet über die Schweizer Grenze und drehte über dem Genfersee erneut Runden. Schließlich landete Flug LH2249 rund 95 Minuten nach dem Start in Lyon am Flughafen Genf. Dort blieb das Flugzeug zunächst auf der Landebahn stehen.

CRJ 900 von Lufthansa Cityline hatte Probleme mit dem Fahrwerk

Laut Informationen von aeroTELEGRAPH war die Piste rund 15 Minuten lang gesperrt, bis die CRJ 900 weggeschleppt wurde. Auch Daten von Flugverfolgungsdiensten zeigen, dass das Flugzeug ungefähr so lange auf der Landebahn stand. Andere Starts und Landungen verzögerten sich entsprechend. Der Airport Genf antwortete zunächst nicht auf eine Anfrage.

Ein Lufthansa-Sprecher erklärte am Sonntagvormittag gegenüber aeroTELEGRAPH: «Auf dem gestrigen Flug LH2249/24 von Lyon nach München kam es aus technischen Gründen zu einer unklaren Lage hinsichtlich des Fahrwerksstands.» Eine visuelle Überprüfung sei nicht möglich gewesen, denn die Wetterbedingungen hätten sich verschlechtert und die Sichtverhältnisse am Flughafen Lyon seien nicht optimal gewesen.

Technischer Zustand des Jets von Lufthansa Cityline unklar

«Daher wurde das Flugzeug vorsorglich nach Genf umgeleitet und ist dort sicher gelandet», so der Lufthansa-Sprecher. Alle 69 Gäste von Flug LH2249 seien bereits auf alternative Verbindungen umgebucht worden. Man bedauere die entstandenen Umstände.

Lufthansa äußert sich nicht zum aktuellen technischen Zustand der D-ACND. Das Flugzeug befindet sich am Sonntagmittag weiterhin am Flughafen Genf.

Die Luftfahrt steht nie still – wir auch nicht. Unser Redaktionsteam ist immer am Puls des Geschehens. Für den Preis eines Kaffees im Monat lesen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei und sichern unabhängige Berichterstattung. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

lufthansa cityline muc crj 900

Die geschäftigsten Routen von Lufthansa Cityline und wer sie nun bedient

ticker-helvetic-airways

Nach Wegfall von Cityline: Helvetic Airways stationiert Embraer E195 für Lufthansa in München

Bombardier CRJ 900 von Lufthansa Cityline: Fliegt nicht mehr und sorgt für eine Lücke.

Lufthansa muss nach Wegfall von Cityline 20.000 Flüge streichen

Protest der Lufthansa-Belegschaft am 15. April in Frankfurt: Über 1000 Angestellte zogen am Hangar One vorbei in dem der Konzern-Vorstand eine Gala zum Jubiläum abhielt.

Wie findet Lufthansa aus der Eskalations-Spirale?

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies