Lauda-Jet: Die Angestellten sind sauer.

Nach ZwischenfallLauda im Visier der Behörden

Die österreichische Luftfahrtbehörde ist nicht zufrieden damit, wie die Ryanair-Tochter einen Zwischenfall handhabte. Lauda droht eine Geldstrafe.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Zunächst schien es, als handle es sich um einen gewöhnlichen und nicht besonders dramatischen Zwischenfall. Ein Airbus A320 von Lauda musste am 25. November in Dublin bleiben. Wegen technischer Probleme auf dem Flug aus Wien konnte die Maschine mit der Kennung OE-LOX den Rückflug nicht antreten.

Wie sich nun herausstellte, waren die Probleme offenbar größer. Kurz nach dem Start in Wien war der Funk gestört. Am Boden konnte man die Funksprüche der Piloten zwar hören, doch im Cockpit kamen die Antworten nicht an. Irgendwann fanden die Piloten dann laut der Zwischenfall-Datenbank Aviation Herald eine funktionierende Frequenz und setzten den Flug fort.

Eine hohe Geldstrafe droht

Das gefällt der Behörde Austro Control laut dem Portal Austrian Wings nicht. Weil die Crew nicht umkehrte, um das Problem zu beheben, droht Lauda eine hohe Geldstrafe. Zudem steht die österreichische Ryanair-Tochter nun «unter unserer erhöhten Aufsicht», so ein Sprecher von Austro Control zum Portal.

Wegen der schärferen Kontrollen sei auch die Wartung einer Maschine der Mutter Ryanair in Wien unterbrochen worden. Was genau die Probleme dabei waren, erklärte die Behörde nicht. Lauda bestätigte, dass es zu einem Unterbruch gekommen war, der aber nur einen «kurzen Augenblick» gedauert habe. Bis zum Erscheinen dieses Artikels steht eine Stellungnahme von Lauda noch aus.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Lauda: Die Stimmung ist angespannt.

Betriebsrat von Lauda stellt Forderungen an Führung

Lauda-Jet: Die Angestellten sind sauer.

Betriebsrat von Lauda zieht vor Gericht

ticker-ryanair

Ryanair fliegt neu auch im Winter von Friedrichshafen nach Mallorca

Ryanair-Maskottchen im Emirates-Sitz. «Hasse es», schrieb die Airline darunter.

Ryanair lästert über neue Emirates-Kopfstütze - und kassiert prompt einen Konter

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies