Airbus A319 von Eurowings: Odyssee in der Nacht auf Sonntag.

Schlechtes Wetter in NadorIn sechs Stunden von Köln nach Köln

Ein Flug von Eurowings von Köln ins marokkanische Nador hatte bereits sein Ziel erreicht, konnte aber nicht landen. Nach sechs Stunden befanden sich die Passagiere wieder in Köln.

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Mit rund elf Minuten Verspätung ging es am Samstagabend (8. September) los. Um 23:01 Uhr stieg der Airbus A319 von Eurowings in Köln/Bonn in den Nachthimmel. Vor den Passagieren von Flug EW384 lag ein etwas mehr als dreistündiger Urlaubsflug nach Nador.

Doch die Nacht verbrachten die Reisenden nicht im Bett ihres Hotels in der marokkanischen Küstenstadt, sondern im Flugzeug. Denn sie flogen insgesamt rund sechs Stunden. Und den Morgen verbrachten sie nicht in einem Strandcafé in Nador. Denn sie waren am Ende wieder dort, wo sie hergekommen waren. Um 4:53 Uhr am Sonntagmorgen landete die Maschine von Eurowings wieder am Flughafen Köln.

Zuerst drei Warteschleifen

Als der A319 über Marokko war, war das Wetter plötzlich schlecht geworden. Es gab Gewitter und Starkregen. Die Piloten entschieden sich deshalb, nicht in Nador zu landen. Sie flogen zuerst drei Warteschleifen.

Doch die Lage besserte sich nicht. Zugleich gab es keinen vernünftigen alternativen Flughafen in der Nähe. «Nach sorgfältiger Überprüfung von Ausweichflughäfen und alternativer Weiterreisemöglichkeiten für die Passagiere nach Nador entschied sich Eurowings, den Flug wieder zurück nach Köln zu leiten», erklärt eine Sprecherin der Billigairline.

Die Passagiere wurden in Köln in Hotels untergebracht und verpflegt. Und am Sonntagnachmittag um 13:47 Uhr starteten sie mit Sonderflug EW6000 erneut nach Nador. Dieses Mal klappte alles.

Eurowings: Machtlos gegenüber extremem Wetter

Die Sprecherin weist darauf hin, dass Eurowings rund 750 Flüge täglich «pünktlich und sicher» durchführe. Gegenüber extremen Wettersituationen wie in der Nacht auf Sonntag in Nador sei man machtlos. Sicherheit habe aber oberste Priorität.

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