Unfallstelle: Die Maschine stürzte kurz nach dem Start ab.

Sepahan AirlinesFlugzeug stürzt im Iran ab

In Teheran ist ein Flugzeug von Sepahan Airlines kurz nach dem Start abgestürzt. Offenbar hatte es Triebwerksprobleme. An Bord waren 48 Menschen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars meldet, dass ein Flugzeug kurz nach dem Start am Flughafen Mehrabad abstürzte. Sie zitiert Augenzeugen, die berichten, der Pilot habe am Ende der Startbahn die Kontrolle über das Flugzeug von Sepahan Airlines verloren. Ein Sprecher des Flughafens erklärte, der ukrainische Pilot habe gemeldet, ein Triebwerk sei ausgefallen.

Die Maschine des Typs Iran-140 habe kurz abgehoben, sei dann aber abgestürzt, so die Augenzeugen weiter. Offenbar crashte das Flugzeug von Sepahan Airlines nach seinem nur gerade ein paar Sekunden dauernden Flug in den Vorort Azadi. Beim Absturz starben nach neuesten Angaben 39 Menschen. Neun Insassen wurden schwer verletzt geborgen.

Verwirrung um Fluglinie

Gemäß Agentur Fars wurden zudem drei bis fünf Menschen am Boden vom Flieger getroffen und verletzt. Das Flugzeug sei nicht in bewohntes Gebiet gestürzt, sondern in eine Fabrik. Die Heckflosse landete auf einer Strasse.

Um die betroffene Airline hatte es zuerst Verwirrung gegeben. Die Agentur Irna hatte zuerst gemeldet, es sei eine Maschine von Sepahan Airlines, korrigierte dann aber auf Taban Air. Fars dagegen sprach von Anfang an nur von Sepahan Airlines. Später korrigierte Irna ihre Angaben wieder.

Airline gehört dem Hersteller der Iran-140

Bilder vom Unglücksort zeigen eine am Boden liegende Heckflosse, die zu Sepahan Airlines passt. Offenbar soll es sich um eine Maschine vom Typ Iran-140 handeln. Das ist eine Lizenzvariante der Antonow An-140. Der Flieger war unterwegs in die ostiranische Stadt Tabas.

Sepahan Airlines gehört gemäß dem Fachportal CH Aviation dem iranischen Flugzeughersteller Iran Aircraft Manufacturing Industrial Company (Hesa). Er baut die Iran-140 in Lizenz. Früher hieß die Fluglinie denn auch Hesa Airlines. Gegründet wurde sie, weil die sechs gebauten Iran-140 nicht verkauft werden konnten. Sie fliegt Strecken im Inland an.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin