Let L-410 von Doren Air Congo: Ohne Spur verschwunden.

Doren AirFlugzeug im Kongo verschwunden

Eine Passagiermaschine von Doren Air Congo wird seit Samstag vermisst. Die Rettungskräfte konnten die Let L-410 erst am Montag entdecken.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Das Flugzeug startete am Samstag (23. August) um 13:42 Uhr Lokalzeit am Flughafen Bukavu-Kavumu. Innerhalb von einer Stunde hätte es die Region Pangi im Osten der Demokratischen Republik Kongo erreichen sollen. Doch dort kam die 29-jährige Let L-410 von Doren Air Congo nie an. An Bord befanden sich neben Fracht zwei Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder, wie Radio Okapi meldet.

Gemäß der Aufsichtsbehörde Régie des voies aériennes hatte der Kontrollturm von Bukavu-Kavumu zehn Minuten nach dem Start das letzte Mal Kontakt mit dem Piloten. Die Verantwortlichen ließen bereits drei Flieger das Gebiet um den Zielflughafen absuchen und nach der verschwundenen Let L-410 Ausschau halten. Zuerst ohne Erfolg.

Flotte von drei Let L-410

Am Montag entdeckten dann aber zwei Hubschrauber das Wrack der Maschine in einem Feld. Über das Schicksal der Insassen ist noch nichts bekannt. Die Maschine scheint abgestürzt zu sein.

Doren Air Congo besitzt eine Flotte von drei Let L-410. Einer der Turbopropmaschinen aus tschechischer Produktion war allerdings nicht mehr einsatzfähig.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier