Falcon 9: Die Rakete konnte nicht wie geplant abheben.

Falcon 9 von Space XFlugsicherung schickt Boeing 767 von Delta durch Raketenstart-Gebiet

Bei Raketenstarts erteilt die Luftfahrtbehörde der USA ein Überflugverbot für die Startzone. Dennoch schickte die Flugsicherung eine Boeing 767 von Delta Air Lines mitten durch die Gefahrenzone.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eigentlich sollte die Falcon 9 am Sonntag (19. Januar) 27 Satelliten ins All bringen, die das Starlink-Internetnetzwerk versorgen. Doch daraus wurde nichts. In der Live-Übertragung des Starts konnte man hören, wie der finale Countdown für den Start bei elf  Sekunden gestoppt wird. «Hold, hold, hold!», hört man eine Stimme sagen. Der Start der Rakete wurde abgebrochen, wie zuerst das Portal PYOK berichtete.

Kurz darauf war dann auch der Grund für den Startabbruch klar: «Mögliches Flugzeug im Luftraum», hieß es aus dem Kontrollzentrum. Schnell stellte sich heraus: Tatsächlich war eine Boeing 767 in den für den Raketenstart gesperrten Luftraum eingedrungen. Flug DL480 von Delta Air Lines war um 7:15 Uhr in Los Angeles gestartet und hatte Honolulu in Hawaii zum Ziel-

Boeing 767 flog mitten durch die Gefahrenzone

Das Flugzeug mit 216 Passagieren an Bord flog entlang der kalifornischen Küste in Richtung Norden. Dann bog es über der Vandenburg Space Force Base nach Westen ab - exakt dort, wo die Falcon 9-Rakete kurz vor dem Start stand. Bei Raketenstarts sperrt die Luftfahrtbehörde FAA den Luftraum weiträumig, um Risiken zu vermeiden. Darüber wird auch die Flugsicherung informiert.

Doch die schickte die Crew der Boeing 767 mit der Registrierung N169DZ offenbar mitten in die Sperrzone. Denn von Delta heißt es, die Besatzung habe sich an die Anweisungen der Flugsicherung gehalten. Der Flug sei ohne Probleme weiter nach Honolulu geflogen. Wie genau es zu den falschen Anweisungen kam, ist nicht klar.

Auch Weltraumschrott ist ein Problem

Es ist in kürzerer Zeit bereits das zweite Mal, dass Missionen von Space X den Luftverkehr tangieren. Erst vergangene Woche wurde bekannt, dass Airlines aufgrund von Weltraumschrott von Lastenträgerraketen des Unternehmens Umwege fliegen mussten oder nur verspätet abheben konnten.

Mehr zum Thema

Antarktis und Airbus A380 von Qantas: Chancen auf einen ganz besonderen Ausblick.

Airbus A380 regelmäßig verspätet - wegen Elon Musks Weltraumschrott

Tragfläche eines A350 von Iberia: Die Airline war von Luftraumschließungen betroffen.

Chinesischer Weltraumschrott behindert Flugverkehr in Europa

ISS-Weltraumschrott: Flugsicherung sieht derzeit keine Folgen für Flugverkehr

ISS-Weltraumschrott: Flugsicherung sieht derzeit keine Folgen für Flugverkehr

Kapitän Jim Butterworth, Boeing 767 von Delta nach der Landung in Deauville: Akribische Planung nötig.

«Da musste ich weinen»: Delta-Kapitän über einen der emotionalsten Flüge seines Lebens

Video

2005: Boeing 737-800 (VH-XZJ) «Mendoowoorrji»
Rund 13 Jahre lang flog die Boeing 737 namens Mendoowoorrji mit einem Aborigine-Kunstwerk auf dem Rumpf um die Welt. Nun wird das Flugzeug von Qantas umlackiert, ganz verschwindet die Geschichte aber nicht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Special Olympics Airlift 2025: Zahlreiche Jets nehmen an der Aktion teil.
Vom 20. bis 26. Juni finden die Special Olympics USA Games statt. Zur Anreise können die Athletinnen und Athleten den Special Olympics Airlift nutzen, bei dem Flugzeugbesitzer ihre Flieger kostenlos zur Verfügung stellen. Erstmals ist auch eine Boeing 777 dabei.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil