Das war knapp: Am Morgen des 19. März setzte die Crew eines Airbus A350 am Flughafen Zürich das Flugzeug in Bewegung, bevor sich der Flugzeugschlepper entfernt hatte, der sich vor dem Bugfahrwerk befand. Das Fahrzeug war vom Cockpit aus nicht zu sehen. Das geht aus einem Kurzbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust in deren Präventions-Bulletin hervor, das am Donnerstag (29. Oktober) veröffentlicht wurde.
«Der Fahrer des Flugzeugschleppers stand mit der Besatzung noch in Verbindung und konnte so eine Kollision verhindern», schreibt die Sust. «Auch der Vorfeldlotse, der die Freigabe zum Rollen erteilt hatte, beobachtete das verfrühte Losrollen und intervenierte per Sprechfunk.» So gab es weder Verletzte noch Schäden an Flug- oder Fahrzeug.