Feldhase: Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.

Flughafen WienFeldhase stoppt Airbus von Niki

Ein Airbus A320 musste am Flughafen Wien seinen Landeanflug abbrechen. Das hatte einen tierischen Grund: Ein Feldhase war auf die Piste gehoppelt.

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Sie haben 8,5 bis 12,9 Zentimeter lange Ohren, wiegen 2,5 bis 6,4 Kilogramm, können bis zu 70 Kilometer pro Stunde schnell werden und springen bis in zwei Meter Höhe. Und sie können 60 Tonnen aufhalten. Zumindest konnte das einer der Gattung Lepus europaeus oder Feldhase am Mittwoch (24. August) am Flughafen Wien.

Ein aus Split kommender Airbus A320 von Niki war um zirka 21 Uhr gerade im Landeanflug auf Schwechat. Kurz bevor die Maschine aufsetzte, entschied sich der Pilot aber zum Durchstarten. «Wir waren maximal fünfzig Meter über dem Boden, als der Kapitän vollen Schub gab», erklärte ein Passagier der Kronen Zeitung. Die Niki-Maschine drehte danach nochmals eine Runde über Wien bevor sie kurze Zeit später erfolgreich landete. Auslöser des Manövers war ein Feldhase.

Ganz normales Vorgehen

Das Tier war kurz vor der Landung auf die Piste gehoppelt. Gerade da hätte dort ein anderes Flugzeug starten sollen. Wegen des Tieres konnte es das aber nicht. Daher war die Maschine noch auf der Piste als der A320 von Niki da landen wollte. Eine Startverzögerung und der Abbruch der Landung des nächsten Fliegers sind da ein ganz normales Vorgehen – dieses Mal freilich mit einem nicht ganz so normalen Auslöser.

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