Der heikle Moment: Die Piper Supercub fährt durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

ErmittlungenDem Gletscherpiloten vom Monte Rosa droht Lizenzentzug

Die Videoaufnahme des gefährlichen Starts durch eine Skitourengruppe hindurch hat Folgen. Die Schweizer Luftfahrtbehörde und Bundesanwaltschaft ermitteln gegen den Piloten der Piper PA-18 Super Cub.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ein Skitourensportler filmte am Samstag (26. April) die gefährliche Szene. Eine Piper PA-18 Super Cub landete am Sesia-Pass im Monte-Rosa-Gebiet im Schnee und startete gleich wieder. Das Problem: Am Ort fand das höchste alpine Skitouren-Rennen der Welt statt, und so waren Dutzende Skitourenfahrerinnen und -fahrer an der Stelle unterwegs. Durch sie fuhr der Flieger mit dem Kennzeichen HB-OKB hindurch, der dem Aéroclub de Genève gehört.

Das hat nun Folgen. Die Schweizer Luftfahrtbehörde Bazl hat ein Verfahren eingeleitet. Dem Piloten droht neben einer Geldstrafe auch ein zeitweiser Lizenzentzug. Die Bundesanwaltschaft hat zudem gemäß dem Portal Nau eine Strafuntersuchung eingeleitet. In einem offenen Brief zeigte sich der Gletscherpilot gemäß der Nachrichtenagentur Keystone-SDA tief betroffen. Er spricht von einem «schweren Einschätzungsfehler» und betont, das Ereignis sofort gemeldet zu haben. Er befand sich auf einem privaten Flug. Für Gletscherflüge braucht es eine spezielle Lizenz.

Mehr zum Thema

Der Start der Piper Super Cub: Mitten durch die Fahrerinnen und Fahrer hindurch.

Gletscherpilot fährt mitten durch Skitouren-Marathon hindurch

Der Blick vom Flugzeug auf die Grande Dixence-Staumauer.

Wenn die Landebahn ein Gletscher ist

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier