Die Boeing 737-400 von Ariana Afghan Airlines war mit rund drei Stunden Verspätung in Herat im Westen von Afghanistan gestartet. Als Flug FG252 flog sie danach in rund einer Stunde in die Hauptstadt des Landes. Dort setzte der Jet mit dem Kennzeichen YA-PIC kurz nach 18:15 Uhr Ortszeit am Dienstagabend (25. März) auf Piste 29 auf.
Danach lief aber etwas schief. Die rund 33-jährige Boeing 737 scherte plötzlich nach rechts aus und geriet von der Landebahn. Sie überquerte einen Rollweg und blieb schließlich in weichem Untergrund stecken. Die Fluggäste und die Crew verließen den Flieger über die Notrutschen. «Glücklicherweise wurde bei diesem Vorfall niemand verletzt», erklärt Ariana Afghan Airlines.
Ariana Afghan Airlines: «Vorfälle in Zukunft verhindern»
Die Boeing 737 aber nahm großen Schaden, unter anderem an der linken Tragfläche. Die afghanische Nationalairline kommentierte das lakonisch: «Nach internationalen Luftfahrtstandards sind solche Vorfälle weltweit keine Seltenheit. Der jüngste Vorfall betraf ein Flugzeug von Air Canada am New Yorker Flughafen LaGuardia». Die Sicherheit der Passagiere habe aber oberste Priorität. «Wir alle notwendigen Maßnahmen in dieser Hinsicht weiter verstärken, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern», so Ariana Afghan Airlines weiter.