Airbus Beluga XL 5 (Archivbild): Erlitt ein Malheur, zum Glück ohne Verletzte.

Beluga XLAirbus hat seinen Wal aus dem Schlamm gezogen

Zwei Tage lang steckte der riesige Frachter in Wiese und Schlamm fest. Jetzt hat der Airbus Beluga XL in Albert-Picardie wieder Asphalt unter allen seinen Rädern.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Den Flughafen Albert-Picardie kannten noch vor einer Woche wohl nur Experten. Doch seit dem 18. November ist der kleine Airport im französischen im Département Somme in aller Munde. Denn dort kam der Airbus Beluga XL mit dem Kennzeichen F-GXLN nach der Landung bei einem Wendemanöver von der Piste ab und rollte in die schlammige Wiese.

Dort blieb das riesige Frachtflugzeug stecken. Nötig war das Wendemanöver am Ende der Landebahn, da der kleine Flughafen neben einer Graspiste nur eine asphaltierte Start- und Landebahn hat - und die verfügt nicht über einen parallelen Rollweg. So müssen die ankommenden Flugzeuge am Ende der Bahn in einem Wendehammer um 180 Grad drehen.

Zwei Tage Arbeit bei miesem Wetter

Die Beluga-Flüge, mit denen Airbus Flugzeugteile zwischen verschiedenen Produktionsstätten hin und her transportiert, sind der wichtigste Verkehr am Flughafen Albert-Picardie. Denn in der Nähe des Airports sitzt Airbus-Tochter Stelia Aerospace.

Mittlerweile steht der Beluga, benannte nach dem Weißwal, wieder auf festem Boden. «Nach zwei Tagen intensiver Aktivität mit zusätzlichen Schwierigkeiten aufgrund des schlechten Wetters ist das Flugzeug seit 21:15 Uhr am 20. November wieder auf der Start- und Landebahn», so eine Airbus-Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH.

Erste Kontrollen und Wartungsarbeiten

«Am 21. November wurden erste Kontrollen und Wartungsarbeiten an dem Flugzeug durchgeführt, um es am Nachmittag sicher zu den Flughafenanlagen zu schleppen und seine Rückkehr in den Flugbetrieb vorzubereiten», sagte die Sprecherin. Darauf, wann die F-GXLN wieder abheben soll, ging sie ebenso wenig ein wie auf mögliche Schäden am Flieger.

Von den vier aktiven Beluga XL ist die F-GXLN am jüngsten. Erst im September 2022 hat das Flugzeug mit der Flottennummer XL5 den Betrieb aufgenommen. Ein fünfter der Riesenfrachter mit der Flottennummer XL1 und dem künftigen Kennzeichen F-GXLK fliegt schon, ist aber noch nicht im Dienst. Auch ein sechster Beluga soll folgen.

Mehr zum Thema

Er ist deutlich größer. Zudem ist er dank neuerer Technik effizienter.

Airbus Beluga XL steckt seit zwei Tagen im Schlamm fest

Er basiert auf dem A300.

Wie ist es eigentlich, einen Airbus Beluga XL zu fliegen?

Fünfter Airbus Beluga XL absolviert Erstflug

Fünfter Airbus Beluga XL absolviert Erstflug

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies