Die spanische Nationalairline hat am Donnerstag (25. Juni) einen Sonderflug nach Venezuela durchgeführt, um Rettungskräfte und humanitäre Hilfsgüter in das von schweren Erdbeben betroffene südamerikanische Land zu bringen. Der Charterflug IB0045 startete am Abend vom Flughafen Madrid-Barajas nach Valencia im Norden Venezuelas. Der Airbus A330-200 wurde von Repsol in Zusammenarbeit mit Iberia gechartert.
Die Operation erfolgte in Abstimmung mit dem spanischen Innenministerium sowie dem Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten. An Bord befanden sich insgesamt 77 Passagiere, darunter Angehörige der spanischen Militärischen Notfalleinheit UME, Feuerwehrkräfte aus sechs autonomen Gemeinschaften, Spezialisten für Such- und Rettungseinsätze, Vertreter der Vereinten Nationen sowie 15 Journalistinnen und Journalisten.
Zu den entsandten Einsatzkräften gehören unter anderem Rettungshundeführer, Experten für eingestürzte Gebäude sowie auf Katastropheneinsätze spezialisierte Feuerwehrteams aus Asturien, Murcia, Galicien, Extremadura, Valencia und Katalonien.
Neben den Einsatzkräften transportierte Iberia mehrere Tonnen humanitärer Hilfsgüter und Ausrüstung, die bei den Rettungsarbeiten nach den Erdbeben mit Magnituden von 7,2 und 7,5 eingesetzt werden sollen.
Bereits am Vortag waren 17 Feuerwehrleute und drei Rettungshunde mit Unterstützung der Organisationen Aviación Sin Fronteras und Bomberos Búsqueda y Rescate España zunächst nach Bogotá geflogen und von dort auf dem Landweg in die betroffenen Gebiete weitergereist.