Airbus A330 von Eurowings: Fliegen unter Führung von Lufthansa.

Von Anchorage bis SansibarLufthansa und Condor kämpfen um Naturfreaks und Badeurlauber

Lufthansa baut das Geschäft mit Urlaubsfernflügen langsamer aus als geplant. Dennoch greift sie mit sechs Zielen Condor an.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Im vergangenen November bestätigte Lufthansa, dass Eurowings auf der Langstrecke abgelöst wird. Unter einer neuen Ferienfluggesellschaft sollten schon 2020 Flüge zu Zielen in der Karibik oder den USA starten. Dann kam die Corona-Krise.

Das Projekt lief zuerst unter dem Namen Purple Moon und inzwischen unter Ocean. Die Einführung einer neue Marke war damals ein Thema. Diesen Plan hat der Konzern inzwischen begraben oder zumindest auf sehr kaltes Eis gelegt. Zu teuer wäre die Einführung im aktuellen Umfeld mit hohen Verlusten und entsprechendem Spardruck.

Keine neuen Ziele

Dennoch will Lufthansa den Markt für Urlaubsflüge weiterhin «aktiv mitgestalten», wie sie selbst erklärt. Das Ganze wird freilich vorerst kleiner als zuerst geplant. Jetzt wo die Pandemie und die dadurch ausgelöste Konjunkturflaute die Nachfrage von Geschäftsreisenden drückt, erhofft sich aber Lufthansa von Urlaubsreisenden zumindest etwas Wachstum.

Deshalb kündigt der Konzern an, im kommenden Sommerflugplan sechs neue Langstreckenziele ab Frankfurt zu bedienen. Mitunter sind es Destinationen, die Eurowings früher einmal ansteuerte, mitunter solche, die bereits geplant waren, aber wegen Corona nicht mehr aufgenommen werden konnten. Ab dem 29. März fliegt Lufthansa ab Frankfurt drei Mal wöchentlich nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik und ab dem 31. März zwei Mal nach Mombasa in Kenia mit Weiterflug auf die tansanische Insel Sansibar.

Mit Airbus A330

Ab 3. Juni geht es dann drei Mal wöchentlich nonstop nach Anchorage in Alaska. Nach Mauritius und Malé werden je zwei Mal pro Woche Flüge angeboten.  Damit kommen Badeurlaubern und auch Naturfreunde genauso auf ihre Kosten - und Condor zu einem neuen Konkurrenten. Der Ferienflieger bedient alle sechs Ziele ebenfalls.

Noch ist die Organisation dahinter reichlich kompliziert. Die Flüge von Frankfurt nach Punta Cana, Anchorage und Mauritius werden mit Airbus A330-300 von Eurowings durchgeführt, die von Brussels Airlines betrieben werden. Die nach Malé und Mombasa und Sansibar werden von Lufthansa selbst mit A330-300 durchgeführt.

Ocean übernimmt

Sobald sie startklar ist, dürfte die neue Tochter Ocean die meisten Strecken übernehmen. Sie soll den Flugbetrieb ab Sommer 2021 sukzessive aufnehmen. Zum Start sind drei Langstrecken-Flugzeuge als Flotte geplant. Derzeit werden für die neue Tochter 300 Mitarbeiter für Cockpit und Kabine gesucht.

Mehr zum Thema

So sahen die beiden Flugzeuge zuvor aus.

Das Vorbild für Lufthansas neuen Ferienflieger

Arbeitnehmer wenden sich wegen Ocean an Regierung

Arbeitnehmer wenden sich wegen Ocean an Regierung

Flugzeug von Eurowings: Künftig längere Flugzeiten.

Lufthansa besetzt 300 Stellen bei Ocean

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack