Scoot dockt ab Ende Oktober auch in Taipeh an und will vom Lowcost-Boom in Taiwan profitieren.

Panne nach PanneMonsterverspätung verärgert Scoot-Passagiere

Passagiere mussten in Athen 56 Stunden auf den Abflug von Scoot nach Singapur warten. Ein deutscher Passagier erzählt.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich sollte Athen für Michael Ludwig nur ein kurzer Halt auf dem Weg nach Asien sein. Doch inzwischen könnte man seinen Aufenthalt fast als Kurzurlaub in der griechischen Metropole bezeichnen – allerdings als unfreiwilligen Kurzurlaub. Der Deutsche wollte am Dienstag (18. Dezember) mit der Singapore-Airlines-Tochter Scoot via Athen nach Singapur fliegen. Doch er steckte gemeinsam mit über 300 weiteren Passagieren zweieinhalb tage lang in Athen fest.

Zunächst war der Auslöser für die Verspätung von Flug TR713 ein technisches Problem. Nachdem die Reisenden bereits in den Dreamliner eingestiegen waren, passierte mehrere Stunden lang nichts. Dann mussten alle wieder aussteigen. Die Reparatur des Flugzeugs dauerte wegen «operativer Einschränkungen», wie Scoot es bezeichnet, länger als gedacht. Irgendwann durften die Passagiere dann wieder einsteigen –  nur um wieder herausgebeten zu werden. Die Crew hatte ihre maximale Arbeitszeit erreicht und musste die vorgegebene Ruhezeit einhalten.

Zwei Nächte im Hotel

Die 321 Passagiere wurden daraufhin in einem Hotel untergebracht. Immerhin die war keine Enttäuschung, berichtet Passagier Ludwig. «Volle Verpflegung und Blick auf die Akropolis - das geht auch deutlich schlechter.» Eigentlich sollte es dann am Morgen des 19. Oktober weitergehen. Wieder stiegen die Reisenden in die Boeing 787 ein. Und wieder mussten sie aussteigen. Dieses Mal war der Grund eine fehlende Starterlaubnis vom Flughafen. Die genaue Begründung dafür ist nicht bekannt. Scoot war jedoch gezwungen, einen neuen Flieger von Singapur nach Athen zu schicken.

Der hob nun am Donnerstagabend um 19 Uhr ab – 56 Stunden nach der eigentlich geplanten Abflugszeit. Viele Reisende verpassten jedoch ihre Anschlussflüge – so auch Ludwig. Scoot buchte ihn auf einen neuen Flug an, der allerdings erst nach zwei Tagen startet. «Mangelhaft ist die Kommunikation», beschwert sich der Passagier. Offizielle Aussagen habe es wenige gegeben, in Athen sei außer der Crew kein eigenes Personal vor Ort. Am hilfreichsten seien die Aushänge im Hotel gewesen.

Auf Entschädigung hingewiesen

Scoot entschuldigt sich bei den Passagieren und macht sie darauf aufmerksam, dass sie Anrechte auf Entschädigung haben. «Dass Scoot offensiv auf die Entschädigung nach EU-261 hinweist, hat mich überrascht» berichtet Passagier Ludwig.

Mehr zum Thema

Gulfstream G550 MSA über dem Meer (Montage): Singapur setzt auf den US-Flieger.

Singapur will mit drei Gulfstream G550 die eigene Lebensader schützen

ticker-cfm

Singapur wird zur Testumgebung für Open-Fan-Triebwerke von CFM

ticker-singapur

Singapur verschärft Grenzkontrollen - Airlines erhalten No-Boarding-Listen

ticker-singapur

Singapur führt als erstes Land weltweite Abgabe auf grünen Flugtreibstoff ein

Video

parallel landing san francisco
Am Flughafen von San Francisco sind parallele Landungen künftig tabu. Die neue Regel der US-Luftfahrtbehörde sorgt nicht nur für das Ende eines spektakulären Anblicks – sondern auch für deutlich mehr Verspätungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack