Trümmer der Maschine: Der Zugang ist für die Franzosen offenbar schwer.

Meeresboden wie BerglandschaftenSchwierige Bedingungen für Egypt-Air-Suche

Der Meeresboden im Gebiet, in dem nach dem Wrack von Flug MS804 gesucht wird, ist vergleichbar mit dem im Suchgebiet nach Malaysia-Airlines-Flug MH370. Aber es gibt bei der Suche nach dem Egypt-Air-Jet Vorteile.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Verschiedene Wrackteile des abgestürzten Airbus A320 von Egypt Air wurden inzwischen gefunden. Doch vom Rumpf selbst und damit auch von den Flugschreibern fehlt weiterhin jede Spur. Erst durch die Auswertung der Blackboxen wird sich endgültig feststellen lassen, warum Flug MS804 mit 66 Menschen an Bord abgestürzt ist.

Einfach gestaltet sich die Suche nicht. Das Mittelmeer ist im Teil, in dem das Wrack vermutet wird, zwischen rund 2000 und 3000 Meter tief. Dazu kommt das schwierige Terrain. Ozeanografen vergleichen den Meeresboden mit einer Berglandschaft. «Es ist gut möglich, dass ein A320 durch die Spalten rutscht und immer weiter herabsinkt», so der Experte Simon Boxall zum britischen Sender BBC.

Felslandschaften unter Wasser

Außerdem sei es möglich, dass der Flieger von Felslandschaften verdeckt werde, was die Suche weiter erschwere. «Das Meer ist sehr gut darin, seine Geheimnisse zu bewahren», so Boxall. Der Bereich, in dem der abgestürzte Airbus A320 vermutet wird, sei von der Schwierigkeit der Suche her vergleichbar mit dem, in dem die vor über zwei Jahren abgestürzte Boeing 777 von Malaysia Airlines gesucht wird. Vom Wrack des Malaysia-Airlines-Fluges MH370 fehlt immer noch jede Spur.

Dennoch gibt es bei der Suche nach dem Egypt-Air-Wrack einige Vorteile gegenüber dem Fall MH370. So wusste man schnell, in welchem Bereich man nach dem Wrack suchen muss. Beim Verschwinden der Boeing von Malaysia Airlines mussten Experten den Suchbereich erst basierend auf Satelliten- und Radardaten rekonstruieren. Auch waren die nächsten Schiffe rund drei Tage vom Suchbereich entfernt. Im Mittelmeer eilten verschiedene Schiffe sofort zur Hilfe. Ein weiterer Vorteil: Der Meeresgrund im Mittelmeer ist kartografiert. Im südlichen Indischen Ozean, wo man das Wrack von MH370 vermutet, ist das nicht der Fall.

Satellit hat Ölteppich entdeckt

Möglichen Aufschluss über den Ort des Wracks könnten Bilder der europäischen Raumfahrtagentur ESA geben. Auf Fotos des Radar-Satelliten Sentinel-1A kann man einen Ölteppich im Meer erkennen, die vom abgestürzten Flugzeug stammen könnte.

Der Ölteppich ist zwei Kilometer lang und 40 Kilometer von der letzten bekannten Position des Flugzeuges entfernt. Der Teppich hat sich im Laufe der Tage wegen der Strömung um etwa fünf Kilometer bewegt, heißt es von der ESA weiter. «Eine Garantie, dass das Öl vom Flugzeug kommt, gibt es aber nicht», schreibt die Agentur in einer Mitteilung.

Schiff mit Sonartechnik ist unterwegs

Große Hoffnungen setzen die Ermittler auch in ein französisches Militärschiff, das mit Sonartechnik ausgestattet ist. Es hat sich auf den Weg zum Suchbereich gemacht und könnte die Signale der Blackboxen auffangen. Sind diese nicht arg beschädigt, so senden sie regelmäßige «Pings» aus, mit denen sie sich orten lassen. Das Schiff soll in zwei bis drei Tagen im Suchgebiet eintreffen.

Mehr zum Thema

ticker-airbus-konzern-

Airbus und Fraunhofer-Institut suchen das bessere Ruder

Jetblue Airbus A220-300

Wie viel wissen Sie über den Airbus A220?

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.

Airbus ist nicht einverstanden mit den Prioritäten von Pratt & Whitney

ticker-airbus-konzern-

Airbus mit Rekordaufträgen und höherem Gewinn im Jahr 2025

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies