Auch bei Helvetic Airways prangt das weiße Kreuz auf roten Hintergrund. Hier ist die Hintergrundfarbe jedoch bis zum unteren Rumpf durchgezogen.

HB-A statt HB-I oder HB-JSchweiz muss Kennzeichen-System aufweichen

Früher trugen nur Turboprops HB-A-Kennzeichen. Nun werden von der Schweizer Behörden auch große Verkehrsflugzeuge dort eingereiht. Denn der Platz bei den Registrierungen wird knapp.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Sie sind so etwas wie Nummernschilder für Flugzeuge. Anhand der Luftfahrzeugkennzeichen kann jedes Flugzeug weltweit eindeutig identifiziert werden. Der alphanumerische Code beginnt stets mit dem Landeskennzeichen (etwa D für Deutschland, N für USA oder G für das Vereinigte Königreich). Abgetrennt durch einen Bindestrich folgt danach das nationale Eintragungszeichen, das aus Buchstaben und Zahlen bestehen kann.

In der Schweiz gibt es für die Luftfahrzeugkennzeichen ein striktes System. Der erste Buchstabe nach dem Landeszeichen HB- gibt an, in welche Kategorie ein Luftfahrzeug gehört. HB-B steht etwa für Ballons, HB-C für Cessnas, HB-X und HB-Z für Hubschrauber und so weiter. Und HB-A steht für zweimotorige Turboprops mit einem Höchstabfluggewicht zwischen 5,7 und 15 Tonnen.

54 Tonnen im 15-Tonnen-Bereich

Oder besser gesagt: stand. Denn die schweizerische Luftfahrtbehörde musste die strikte Regelung aufweichen. So wurden kürzlich ATR 72 von Zimex Aviation mit einem maximalen Startgewicht von 22 Tonnen vom Bundesamt für Zivilluftfahrt Bazl unter HB-A eingereiht. Zuletzt bekam auch die erste Embraer E190-E2 von Helvetic Airways mit 54 Tonnen eine HB-A-Registrierung: HB-AZA. So große Flieger bekommen sonst HB-I und HB-J.

Für die Ausnahmen von der Regel gibt es einen guten Grund. «Weil bei den Kennzeichen mit J nicht mehr so viele frei waren, konnten wir Helvetic Airways diese Möglichkeit leider nicht geben», erklärt ein Sprecher des Bundesamtes für Zivilluftfahrt gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Fluggesellschaft plant, zwölf der neuen Flieger einzuflotten.

Einfach kein Platz mehr

Neben HB-I und HB-J sei HB-A «der einzige Buchstabenbereich mit Verkehrsflugzeugen», und daher «haben wir uns entschieden die E190- E2 dort anzuhängen». Das wird künftig noch öfter geschehen. Denn das Wachstum in der Luftfahrt führt dazu, dass die Kennzeichen knapper werden.

Mehr zum Thema

Jetzt fliegt auch ein A220-Konkurrent für Swiss

Jetzt fliegt auch ein A220-Konkurrent für Swiss

Kennzeichen auf Airbus A380 und Boeing 737: Kennen Sie sich aus?

Was wissen Sie über Flugzeugkennzeichen?

ticker-schweiz

Studie: Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter Luftfahrt

ticker-skyguide

Skyguide: Entscheidung zum Leistungsplan der Schweizer Flugsicherung verzögert sich

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies