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Einheitsflotte

SAS holt sich weitere 50 Airbus A320 Neo

Die skandinavische Fluggesellschaft wechselt auf eine Einheitsflotte: Sie beschafft sich weitere 50 Airbus A320 Neo und löst damit auch die Boeing 737 ab.

SAS

Airbus A320 Neo von SAS: Die Airline hat Freude am Flieger.

Auf der Langstrecke setzt SAS bereits seit einiger Zeit voll auf Airbus. Die skandinavische Fluggesellschaft betreibt je acht A330-300 und A340-300. Nun wechselt sie auch auf der Kurz- und Mittelstrecke ganz zu den Europäern. Sie flottet ihre 67 Boeing 737 in den kommenden fünf Jahren aus. Ersetzt werden sie durch Airbus-Jets.

Darum ordert SAS weitere 50 A320 Neo. 15 Maschinen beschafft sich die Fluggesellschaft bei Leasinggesellschaften, wie sie am Dienstag (10. April) bekannt gab. Sie werden zwischen 2019 und 2020 geliefert. Weitere 35 Flieger bestellt sie direkt bei Airbus und stoßen bis 2023 zur Flotte. Zudem sicherte sich SAS eine Option für fünf weitere A320 Neo und reservierte sich weitere Flieger bei Leasinggesellschaften.

Auch alte A320 werden ersetzt

SAS hatte bereits früher 30 A320 Neo bestellt. 17 davon stehen bereits in Betrieb. Der Rest soll bis zum Ende des Jahres geliefert werden. Mit den neuen Flugzeugen sind die Skandinavier sehr zufrieden. «Wir haben seit der Einführung von Kunden ein sehr positives Feedback erhalten», erklärt Vorstandsvorsitzender Rickard Gustafson. Zudem könne man mit der Order eine Einheitsflotte schaffen und so die Effizienz erhöhen.

Mit allen Bestellungen kommt SAS bis 2023 auf 80 Airbus A320 Neo. Aktuell besitzt sie noch 67 Boeing 737 (-600, -700 und -800), vier A319, elf A320 und acht A321. Alle älteren Flieger werden nach und nach durch die Neos ersetzt.



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