Nach sieben Monaten: Zambezi Airlines ist wieder flugbereit.

Zambezi Airlines darf wieder fliegen

Sieben Monate mussten die Flieger der afrikanischen Airline am Boden bleiben. Nun nimmt sie den Betrieb wieder auf.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Fluggesellschaft sei «ein Risiko für die Passagiere», befand das Tourismusministerium von Sambia noch vor etwas mehr als einem halben Jahr. Sie erteilte Zambezi Airlines daher glattweg ein Flugverbot. Doch die Sicherheitsprobleme beseitigte die Fluggesellschaft inzwischen offenbar. Wie die Zeitung Zambia Daily Mail berichtet, nahm das Unternehmen den Flugbetrieb auf regionalen Strecken bereits wieder auf. Zunächst eröffnete es die Strecken nach Lusaka, Harare, Dar es Salaam, Johannesburg, Ndola und Lubumbashi wieder. Doch laut Geschäftsführerin Maureen Jangulo Dlamini sollen schon bald sehr viel mehr Flüge folgen.

Man habe während dem siebenmonatigen Flugverbot eine Lektion gelernt, erklärt Zambezis Südafrika-Verantwortlicher Michael Mujajati gemäß dem Internetportal UK Zambians. Nun werde man alles tun, um weiter am Markt zu bleiben. Zunächst wird der Betrieb mit einer 50-plätzigen Bombardier Canadair CRJ200 wieder aufgenommen. Man habe aber zwei Ersatzflieger bereit. Die Flugzeuge sind ursprünglich von South African Express.

Weiter auf schwarzer Liste

Vor dem Grounding im November 2011 hatte die Flotte aus drei Boeing B737-500 und einer Embraer EMB 120 bestanden. Übermüdete Piloten, defekte Sauerstoffmasken, kaputte Flieger - das waren nur ein Teil der Vorwürfe, die das Tourismusministerium damals gegenüber Zambezi erhoben hatte. Sie halte sich nicht an Sicherheitsvorschriften - sowohl die nationalen als auch die internationalen. Die Flugzeuge der Fluglinie seien nicht korrekt ausgerüstet. Außerdem sei das Kabinenpersonal nicht professionell geschult. Die Piloten hätten darüber hinaus viel zu lange Arbeitszeiten. Auch wenn die Regierung sie nun wieder fliegen lässt - Zambezi Airlines steht wie so viele afrikanische Fluglinien schon lange auf der schwarzen Liste der Europäischen Union, ebenfalls aus Sicherheitsgründen. Und daran ändert sich auch jetzt nichts.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin