Nach sieben Monaten: Zambezi Airlines ist wieder flugbereit.

Zambezi Airlines darf wieder fliegen

Sieben Monate mussten die Flieger der afrikanischen Airline am Boden bleiben. Nun nimmt sie den Betrieb wieder auf.

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Die Fluggesellschaft sei «ein Risiko für die Passagiere», befand das Tourismusministerium von Sambia noch vor etwas mehr als einem halben Jahr. Sie erteilte Zambezi Airlines daher glattweg ein Flugverbot. Doch die Sicherheitsprobleme beseitigte die Fluggesellschaft inzwischen offenbar. Wie die Zeitung Zambia Daily Mail berichtet, nahm das Unternehmen den Flugbetrieb auf regionalen Strecken bereits wieder auf. Zunächst eröffnete es die Strecken nach Lusaka, Harare, Dar es Salaam, Johannesburg, Ndola und Lubumbashi wieder. Doch laut Geschäftsführerin Maureen Jangulo Dlamini sollen schon bald sehr viel mehr Flüge folgen.

Man habe während dem siebenmonatigen Flugverbot eine Lektion gelernt, erklärt Zambezis Südafrika-Verantwortlicher Michael Mujajati gemäß dem Internetportal UK Zambians. Nun werde man alles tun, um weiter am Markt zu bleiben. Zunächst wird der Betrieb mit einer 50-plätzigen Bombardier Canadair CRJ200 wieder aufgenommen. Man habe aber zwei Ersatzflieger bereit. Die Flugzeuge sind ursprünglich von South African Express.

Weiter auf schwarzer Liste

Vor dem Grounding im November 2011 hatte die Flotte aus drei Boeing B737-500 und einer Embraer EMB 120 bestanden. Übermüdete Piloten, defekte Sauerstoffmasken, kaputte Flieger - das waren nur ein Teil der Vorwürfe, die das Tourismusministerium damals gegenüber Zambezi erhoben hatte. Sie halte sich nicht an Sicherheitsvorschriften - sowohl die nationalen als auch die internationalen. Die Flugzeuge der Fluglinie seien nicht korrekt ausgerüstet. Außerdem sei das Kabinenpersonal nicht professionell geschult. Die Piloten hätten darüber hinaus viel zu lange Arbeitszeiten. Auch wenn die Regierung sie nun wieder fliegen lässt - Zambezi Airlines steht wie so viele afrikanische Fluglinien schon lange auf der schwarzen Liste der Europäischen Union, ebenfalls aus Sicherheitsgründen. Und daran ändert sich auch jetzt nichts.

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