Airbus von Aer Lingus: Ryanair macht den Abflug.

Annahme des IAG-AngebotsGroßer Reibach für Ryanair

Lange versuchte die irische Billigairline Aer Lingus zu übernehmen. Nun verkauft Ryanair die aufgebaute 29-Prozent-Beteiligung an IAG. Und verdient dabei kräftig.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nur intelligente Menschen ändern ihre Meinung. Dieser Devise scheint auch Michael O'Leary nachzuleben. 2012 wollte der Chef von Ryanair die nationale Konkurrentin Aer Lingus übernehmen. Man schaffe so «eine starke irische Gruppe». Der Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften sei der beste Weg für Aer Lingus, um irisch zu bleiben und von Irland aus geführt zu werden sowie den irischen Bürgern zu dienen».

Heute sieht er es etwas anders. «Die Vorstellung, dass Aer Lingus eine Art Nationalsymbol ist, ist völlig überholt», sagte O'Leary nun in einem Radiointerview. Kein Wunder. Der Aufsichtsrat von Ryanair beschloss am Freitag (10. Juni) einstimmig, den in den letzten Jahren nach und nach aufgebauten Anteil an Aer Lingus von 29,8 Prozent an IAG – die Mutter von British Airways, Iberia und Vueling – zu verkaufen. «Wir glauben, dass das Angebot vernünftig und im besten Interesse unserer Aktionäre ist», so O'Leary weiter in einer Medienmitteilung.

Etihad steigt ebenfalls bei Aer Lingus aus

Ryanair bezahlte für das Aer-Lingus-Aktienpaket an schätzungsweise rund 200 Millionen Euro. Nun bekommen die Iren rund 383 Millionen. Auch Etihad ist an Aer Lingus beteiligt. Die Golfairline aus Abu Dhabi besitzt 4,9 Prozent der Aktien und will den Anteil verkaufen. Sie zahlte rund 24 Millionen und bekommt nun 53 Millionen Euro zurück.

Mehr zum Thema

Leitwerk einer Boeing 737 von Ryanair: AM BER bald nicht mehr zu sehen.

Ryanair macht den Abflug in Berlin

ticker-ryanair

Ryanair schließt Check-in neu 60 Minuten vor Abflug

ticker-ryanair

Ryanair droht mit Rückzug aus Linz - und mit Abbau anderswo in Österreich

Eine Boeing 737 Malta Air am Flughafen BER: Das Cockpitpersonal verhandelt über einen neuen Tarifvertrag mit dem Management.

Konflikt zwischen Ryanair und deutschen Pilotinnen und Piloten spitzt sich zu

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg