Boeing 737 von Ryanair: Abflug in Hamburg.

Aus in der HansestadtRyanair schließt Basis in Hamburg

Die irische Billigairline baut in Deutschland ab. Ryanairs Basis in Hamburg wird es nur noch bis Anfang Januar geben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Einladung stammt von Declan Ryan, aber nicht vom gleichnamigen Gründer und ehemaligen Chef von Ryanair, sondern vom Chef Betrieb Basen. Für Donnerstag (17. Oktober) hat er alle in Hamburg stationierten Piloten der Fluggesellschaft zu einem Treffen eingeladen. Das Thema: Ein Update zur Basis in der Hansestadt.

Wie aus internen Quellen zu erfahren ist, wird Ryanair die Basis Hamburg am 8. Januar schließen. Aktuell sind dort zwei Boeing 737 stationiert. Danach werden die Flüge ab der Hansestadt von Lauda durchgeführt oder von Crews, die anderswo in Europa stationiert sind, etwa in Palma.

737-Max-Probleme als Grund

Ryanair bestätigt die Schließung. «Aufgrund der zu späten Lieferung von bis zu 30 Boeing 737 Max werden eine Reihe von Basen aufgegeben oder im Winter geschlossen», so eine Sprecherin der Billigairline. Man arbeite hart daran, «die Auswirkungen auf die Angestellten und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten».

«Der Luftfahrtmarkt ist in Bewegung und die Fluggesellschaften auf Konsolidierungskurs. Wir bedauern, dass Ryanair zahlreiche Basen in Europa schließt und auch Hamburg davon betroffen ist», sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Flughafen Hamburg zu aeroTELEGRAPH.

Zwei Nonstop-Strecken gestrichen

Ryanair bleibe dennoch ein starker Partner vom Airport, im Sommer werde die Fluggesellschaft 14 Ziele ab Hamburg anfliegen, so Eggenschwiler. «Von den gestrichenen Verbindungen entfallen lediglich zwei Nonstop-Strecken komplett aus dem Hamburger Flugplan, alle anderen Ziele haben ein oder zwei weitere Fluggesellschaften im Programm.»

Bei den zwei Zielen, die ganz wegfallen, handelt es sich um Krakau und Verona.  Die Destinationen, welche Ryanair streicht, die aber von anderen Airlines bedient werden, sind Faro, Lissabon, Gran Canaria, Oslo-Torp und Zadar. Schon im Winter fliegt die irische Billigairline nicht mehr von Hamburg nach Madrid, Thessaloniki und Venedig.

Mehr zum Thema

Boeing 737 von Ryanair: Arbeitsfrieden mit den deutschen Piloten.

Ryanair und deutsche Piloten einigen sich

Airbus A320 von Lufthansa: Die Fluglinie gibt sich im Preiskampf nicht geschlagen.

Lufthansa sagt Ryanair den Kampf an

Boeing 737 von Ryanair: Die erste Max kommt frühestens im Januar, eher später.

Ryanair stellt Zahlungen an Boeing ein

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier