Boeing 737 von Ryanair: Alles neu in Budapest.

Aus für Ryanair-Basis BudapestRyanair kämpft mit Buzz gegen Wizz

Die Billigairline ersetzt ihre Basis in Budapest mit einer der polnischen Tochter Buzz. Sie hat tiefere Kosten - und kann so gegen Wizz Air antreten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Budapest ist die Heimat der ehrgeizigen und erfolgreichen Billigairline Wizz Air. In sieben Jahren wollen die Ungarn 300 Flugzeuge betreiben und 100 Millionen Passagiere pro Jahr befördern. Gegen einen solchen Konkurrenten hat es selbst Branchenprimus Ryanair schwer.

Deshalb schließen die Iren Ende November die Basis in Budapest. Die ungarische Hauptstadt geben sie aber nicht auf. Stattdessen baut Ryanairs polnische Tochter diesen Winter eine Basis an der Donau auf, zeigt eine Präsentation, in die aeroTELEGRAPH Einsicht hatte. Buzz habe eine «tiefere Kostenbasis», so die Begründung.

Tiefere Kosten als die Konkurrenz

Bei Ryanair ist man sich sicher, mit Buzz ein wirksames Instrument gegen Wizz Air gefunden zu haben. Die Basis Budapest könne tiefere Kosten als die Konkurrenz erreichen, heißt es weiter. In der Präsentation erwähnt Ryanair ganz Ost- und Zentraleuropa als Wachstumsgebiet für Buzz. «Ab dem 1. Dezember wird der Betrieb in Budapest von Buzz übernommen», bestätigt ein Sprecher. Das habe keinen Einfluss auf die Anzahl Routen, die man ab der ungarischen Hauptstadt betreibe.

Vor einem Jahr hatten die Iren bereits angekündigt, ihre polnische Chartertochter auszubauen - von damals fünf auf bald 25 Jets. Dabei soll es offenbar nicht bleiben.

Mehr zum Thema

100 - Wizz Air besitzt nun 100 Flieger.

Wizz Air ist bereit für die 200 nächsten Jets

Winglet einer Boeing 737 von Ryanair: In Polen wird kräftig expandiert.

Ryanair plant massiven Ausbau bei polnischer Chartertochter

So werden die Flieger von Buzz ab Herbst 2019 aussehen.

Ryanair setzt in Polen auf eine Biene

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies